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Betriebserkundung und Bewerbungstraining I bei KWS Saat SE

Am Freitag, dem 14. Juni 2019, wurden die Klassen 9a und 9b von der Personalerin Yvonne Knaak-Schweiß und dem Auszubildenden zum Industriekaufmann Lukas Rettig in der Firmenzentrale der KWS Saat SE in Einbeck in Empfang genommen.

Während des fast sechsstündigen Wirtschaftsunterrichts am außerschulischen Lernort „KWS“ ging es zunächst darum, das Unternehmen aus der Saatgutbranche mitsamt seinen Produktionsweisen und der Organisation genauer zu erkunden. So hatten die 9. Klassen im Wirtschaftsunterricht die Betriebserkundung vorbereitet, indem sie zu verschiedenen Themengebieten (Unternehmensgeschichte, Organisation, Produktion, Absatz und Umweltschutz/Nachhaltigkeit) Fragen entwickelt hatten, mit denen sie die Unternehmensvertreter löcherten. Im folgenden Wirtschaftsunterricht wurde die Erkundung dann ausgewertet.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler eine Führung durch die Produktionsstätten des Saatguts von Mais und Zuckerrübe inklusive Einblick in die Herstellung von der ersten Auspflanzung bis zur Abfüllung der orangenen Saatgutpillen erhalten hatten, stand ein intensives mehrstündiges Bewerbungstraining auf dem Plan – mit Fokus auf das schriftliche Bewerbungsverfahren beim international tätigen Saatguthersteller mit Standorten in 70 Ländern. Personalerin Knaak-Schweiß wird die Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs übrigens im September durch den zweiten Teil des Bewerbungstrainings (Kooperation SchulBetrieb Löns-Realschule-KWS Saat SE) führen. Dann wird es um das Simulieren von Bewerbungsgesprächen gehen.

Die Schülerinnen und Schüler wurden zunächst durch die Erwerbsbiographien von zwei Auszubildenden geführt: Während Julian Tratter im Sommer 2013 seinen Abschluss an der Löns-Realschule erwarb und über die Schnupperkooperation mit den Berufsbildenden Schulen (BBS) Einbeck auf das Profil Wirtschaft aufmerksam wurde, dann dort das Berufliche Gymnasium Wirtschaft absolvierte und mit bestandenem Abitur im Jahr 2017 seine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der KWS machte, nahm Lukas Rettig einen vergleichbaren Weg: Auch er ist ein Absolvent der Löns-Realschule (Jahrgang 2015) und fand ebenfalls zunächst über das Berufliche Gymnasium Wirtschaft seinen Weg in die duale Berufsausbildung zum Industriekaufmann bei KWS. Nicht zuletzt daran wurde den anwesenden Schülerinnen und Schülern die Vielfältigkeit der Möglichkeiten mit einem guten Abschluss an der Löns-Realschule deutlich.

Nachdem die beiden Auszubildenden sich und ihren bisherigen Schul- und Ausbildungsweg wie auch ihre beruflichen Pläne für die Zukunft geschildert hatten, stellte Personalerin Knaak-Schweiß die Ausbildungsmöglichkeiten bei KWS vor:

  • Wirtschaftsinformatiker (Duales Studium, Private Fachhochschule Göttingen)
  • Betriebswirt (Duales Studium, Berufsakademie Göttingen)
  • Elektroniker für Betriebstechnik
  • Industriemechaniker
  • Industriekaufmann
  • Pflanzentechnologe
  • Agrartechnischer Assistent

„Ich lege ganz viel wert auf gute Noten“, begann Yvonne Knaack-Schweiß sodann ihre Ausführungen zum Thema schriftliche Bewerbung. Der erste Eindruck bei einer schriftlichen Bewerbung, die mittlerweile zumeist per E-Mail über jobs@kws.com an sie herangetragen würden, sei entscheidend. Es komme auf eine sorgfältige Ausarbeitung der Bewerbungsmaterialien an. Gemeinsam mit den 9.-Klässlerinnen und 9.-Klässlern erarbeitete die Personalerin die Bestandteile einer gelungenen Bewerbung:

  • (Deckblatt mit Foto)
  • Gliederung
  • strukturierter Lebenslauf
  • absolute Fehlerfreiheit (!)
  • individuelles Anschreiben, aus dem die Motivation des Bewerbers für die Stelle deutlich würde
  • ein Anschreiben, das sich von der Masse der anderen Anschreiben abhebe
  • Kompetenzen und Fähigkeiten
  • Praktika
  • professionelles Bewerberfoto (vom Fotografen!)
  • letztes Schulzeugnis
  • Ehrlichkeit bei der Bewerbung

„Sie müssen die Personaler neugierig machen“, hob Knaak-Schweiß hervor. Es empfehle sich darüber hinaus, sich in der Vorbereitung der Bewerbung auch mit der Homepage des Unternehmens zu beschäftigen. Darüber hinaus erläuterte die Ausbildungsexpertin noch die Verdienst- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei dem global tätigen Saatguthersteller.

Im Anschluss daran präsentierte Lukas Rettig noch Aufgaben aus dem Einstellungstest, den auch er vor Antritt seiner Ausbilldung abzuleisten hatte – übrigens online am heimischen Computer. Der Azubi bearbeitete dabei noch Beispielaufgaben aus den Bereichen Konzentration, Geschwindigkeit, Textverständnis sowie Mathematik gemeinsam mit den Jugendlichen. Den Schülerinnen und Schülern wurde in diesem Zusammenhang übrigens deutlich, dass Prozent- und Zinsrechnung nicht nur wichtig für den Mathematikunterricht sind.

Abschließend stand der Absolvent des Jahrgangs 2015 den zukünftigen Abgängern des Jahres 2020 noch für individuelle Fragen zur Verfügung, während die Personalerin einigen Schülerinnen und Schülern, die im Vorfeld ihr Curriculum Vitae (CV) an KWS geschickt hatten, individuelle und professionelle Optimierungsvorschläge für ihre Lebensläufe machte.

Die Löns-Realschule dankt KWS Saat SE für den hervorragend strukturierten Tag mit Betriebserkundung und Bewerbungstraining sowie Gastfreundschaft und üppige Bewirtung ihrer schulischen Gäste.

 

Mädchen-AG in luftigen Höhen

Heute unternahmen die Schülerinnen der Mädchen-AG von Frau Frauendorf in Begleitung der FSJlerin Miriam Sievert einen Ausflug nach Hannover. Nach einer angenehmen Bahnfahrt wurde sich in der L’Osteria mit einer großen Pizza gestärkt bevor es dann weiter in das fußläufig erreichbare Superfly ging. Ganze 90 Minuten springen, fliegen und toben standen auf dem Programm und unsere Mädchen machten unserem Titel „sportfreundliche Schule“ mal wieder alle Ehre.

Zum Abschluss war noch genügend Zeit für eine kleine Shoppingtour. Ein rundherum toller Tag mit viel Bewegung zwischen den Schülerinnen der fünften und sechsten Klassen. Wir danken unserem Förderverein für die Teilübernahme der Kosten des Niedersachsentickets und des Eintritts für das Superfly :). Ein Video folgt in Kürze!

Ein Tag am Kiessee

Bei 32°C einen Tag am See zu verbringen ist doch genau das Richtige. Das dachten sich auch die Schüler der 10d und so verbrachten sie einen der wärmsten Tage dieses Jahres an einem Ort, an dem man vor der Hitze ins kühle Nass flüchten kann – am Kiessee in Northeim. Nach einem gemütlichem Picknick hieß es Tretbootfahren wobei nicht alle Schülerinnen und Schüler auf den Booten blieben…

   

Ein netter, letzter gemeinsam er Spaß vor der Entlassungsfeier.

Mit dem Fahrrad zu Herrn Morse

In vier Doppelstunden haben unsere Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Funkamateuren, vertreten durch Herrn Dr. Quick und Herrn Traupe, zwei Projekte erarbeitet.

Um eine gleiche und optimale Grundvorrausetzung zu haben, wurde aus Kupferdrähten ein Fahrradmodell gelötet. Hier mussten unsere Schülerinnen und Schüler mit Flachzange, Seitenschneider, Rundzange arbeiten sowie mit Lötstation und Lötzinn gewissenhaft Lötverbindungen herstellen. In der Tat war es nicht für alle ein leichtes Unterfangen. Einig waren und sind wir uns in dem Punkt, dass es Spaß machte und wir alle Erfolge verbuchen konnten.
Der zweite Abschnitt beinhaltete den Aufbau einer elektronischen Schaltung, einen so genannten Morsepieper. Verschiedene Bauteile, wie Elkos, Keramikkondensatoren, Widerstand und eine integrierte Schaltung (der bekannte NE 555) wurden auf die Leiterplatte gesetzt, eingelötet und geprüft. Am Ende waren ein paar mechanische Tischlerarbeiten notwendig, um die Elektronikplatine zu fixieren. Ohne dass es frech klingt konnten wir zusammen feststellen, dass es bei uns piept.
An dieser Stelle bedanken wir uns sehr bei den Funkamateuren aus Einbeck für die geduldige, freundliche und überaus kompetente Unterstützung und das Sponsern sämtlicher Materialien.

 

Mädchenpower lag in der Luft

Gewaltpräventionskurs Wen Do stärkte Schülerinnen des 5. Jahrgangs

Bei bestem Sommerwetter trafen sich acht Schülerinnen des Fünften Jahrgangs um am Wen Do-Kurs von Frau Irina Grobecker teilzunehmen. Die zertifizierte Trainerin bot am Samstag und Sonntag einen Kurs für Einsteigerinnen statt, der von unseren jüngeren Schülerinnen gerne angenommen wurde. Mit der Unterstützung von Schulsozialarbeiterin Meike Frauendorf verbrachten die Schülerinnen insgesamt zehn lehrreiche Stunden in der Schule, in denen mal nicht der Unterricht die Musik spielte.

Wen Do heißt übersetzt ,,Weg der Frauen“ und bietet auch schon den Jüngsten Möglichkeiten zu mehr Selbstsicherheit durch Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. In dem Intensivkurs lernten die Schülerinnen ihre Stimme einzusetzen, zwei Griffe für den absoluten Notfall und hatten Zeit, sich auch über Klassengrenzen hinweg über Ängste und mögliche Hilfen in brenzligen Momenten auszutauschen. Selbst durch ein starkes Auftreten und die Nutzung der Stimme Grenzen zu setzen vermittelte den Mädchen Mut, sich in Gefahrensituationen mit Worten zu wehren und vor allem auf ihr Bauchgefühl zu hören. Im geschützten Rahmen fiel es den Schülerinnen leicht sich in selbstgewählten Rollenspielen auch schwierigen Situationen zu stellen: was kann ich tun, wenn mich jemand verfolgt, mich jemand aus dem Auto heraus anquatscht oder blöde Sprüche auf dem Schulhof fallen? Gemeinsam fanden sie für jede Situation eine Lösung und wuchsen als Team zusammen. Sie lernten, dass die innere Stimme einen wesentlichen Teil dazu beiträgt sich selbst zu stärken. Dies kann beispielsweise auch durch Klopftechniken ins Unterbewusstsein vertieft werden. Weitere Partnerübungen verhalfen den Mädchen zu einem selbstbewussteren Auftreten und einem festen Stand. In vielen Bewegungsspielen wurden diese Schritte und Kniffe dann eingeübt, um auch spontan auf Zuruf in der Lage zu sein sich in den festen Stand zu begeben.

Die Schülerinnen waren sich geschlossen einig, dass der Kurs ihnen zu mehr Selbstbewusstsein verhalf und der Wunsch groß ist eine Vertiefung des Wissens im nächsten Schuljahr durch einen weiteren Wen Do-Kurs stattfinden zu lassen. Die Löns-Realschule bedankt sich herzlich bei Irina Grobecker für die sympathische Durchführung des Kurses sowie beim Landkreis Northeim für die finanzielle Bezuschussung, so dass jede Schülerin am Ende für beide Tage nur einen kleinen Beitrag von 2€ zahlen musste.

Exkursion der 5b zum landwirtschaftlichen Betrieb

Im Rahmen des Erdkundeunterrichts zum Thema „Leben und Wirtschaften in Niedersachsen“ war die 5b auf den „Meyer-Hof“ in Rengershausen eingeladen. Mit Unterstützung der Eltern erfolgte morgens die Anreise. Herr Meyer begrüßte uns bei strahlendem Sonnenschein und führte uns gleich zu einem „Fenster“ (ein großer Strohballen, um über eine Wand zu gucken), durch das wir in eine Schweinebox gucken konnten.

Viele Informationen gab es dann zur Schweinezucht. Neben der Größe der Ställe, der Anzahl der Tiere und Boxen, der Art und Weise der Fütterung erführen die Schüler dass es immer oberste Priorität ist, dass es allen Schweinen gut geht. Viele Schweineschnauzen reckten sich den Schülern entgegen 😉
In der Maschinenhalle, ein Glück für diesen Tag – im Schatten-, hatte Herr Meyer Tische und Bänke aufgebaut, so dass die Schüler in aller Ruhe ihre Frage zur Anfertigung eines Betriebsspiegels stellen konnten. Zusätzlich hatte der Landwirt noch alle Anbaufrüchte und Samen als Anschaungsobjekte zum Anfassen.

Nach einer Frühstückspause ging es dann noch in ein Mais- und Zuckerrübenfeld um vor Ort zu sehen, was geschieht, wenn der Landwirt nicht düngt und kein Pflanzenschutzmittel verwendet. Sehr anschaulich durften die Schüler den Bereich der Nullparzelle mit der Hand bearbeiten 😉

Zum Abschluss spendierte uns Familie Meyer noch ein Eis und der Nachbar, der auf uns aufmerksam geworden war, reichte eine Schale frische Erdbeeren aus seinem Garten herüber.

Eine kurze Wanderung durch die Feldmark und eine etwas längere Busfahrt führten uns wieder pünktlich nach der 6.Stunde zurück nach Einbeck.

Songs im Englischunterricht

Music is a world within itself
With a language we all understand
(Stevie Wonder Sir Duke)

Die Erarbeitung von Songs im Englischunterricht ist ein hervorragender Weg, um Schüler zu einem aktiven, produktiven und kreativen Umgang mit Sprache anzuregen. Musik wird auch als universelle Sprache bezeichnet, denn der Mensch nutzt für die Verarbeitung und Produktion von Musik und Sprache dieselben Hirnregionen. Die Schüler erfahren, wie Melodie, Rhythmus und Bewegung das Lernen der Fremdsprache vereinfachen kann. Außerdem können hier alle wichtigen Sprachkompetenzen wie Listening, Reading, Speaking und Writing geschult sowie trainiert werden. Songs haben des Weiteren einen großen Motivationsfaktor für Schüler, da sie erfahrungsgemäß stark emotionsbesetzt sind.

Das Lied Happy von Pharell Williams wurde erstmals im Juni 2013 veröffentlicht. Sein Video inspirierte zahlreiche Länder, eigene Videos aus ihren Städten und Ländern online zu veröffentlichen. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b waren während der Unterrichtseinheit zum Song Happy so begeistert, dass sie beschlossen, auch ein Video zu drehen.

Die 5c erforscht Ägypten

Im Rahmen eines handlungsorientierten Geschichtsunterrichts der niedersächsischen Realschule entdeckt die 5c zur Zeit das alte Ägypten der 4. Dynastie der Pharaonen (2570-2545 v.Chr.). Die großartige Geschichte der Ägypter begeistert Schüler immer wieder und ermöglicht einen schüleraktiven Unterricht auf spielerische Art. Außerdem lernt die 5c in altägyptischen Hieroglyphen zu schreiben und die Funktionalität der Cheops-Pyramide zu verstehen.

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