Archiv der Kategorie: Allgemeines

Theater-AG spielt ,,Die Halbinsel“

Rolf-D. Bartels präsentiert am Donnerstag, den 23. Mai sowie Freitag, den 24. Mai jeweils um 19 Uhr im Kellerfoyer der Löns-Realschule das Theaterstück ,,Die Halbinsel“.

In verschiedene Rollen schlüpfen hierbei nicht nur er selbst, sondern vor allem auch Schüler*innen der achten, siebten und sogar sechsten Klassen. Die Figuren des Theaterstücks landen auf der menschenleeren Halbinsel, die sie drei Wochen lang ohne die menschliche Zivilisation genießen wollen. Kein Empfang, eine Explosion und eine Verletzung später wird allerdings deutlich, dass sie vielleicht doch nicht so alleine auf der Halbinsel sind wie gedacht…

Schauen Sie, schaut Ihr, gerne vorbei, wenn Sie einen Abend voller Unterhaltung erleben möchten. Die Theater-AG stellt jedes Jahr ein tolles und spannendes Stück auf die Beine- wir freuen uns auf viele interessierte Zuschauer*innen!

Erfolgreiche Teilnahme am 20. Bierstadtlauf

Am 04.05.24 fand zum 20. Mal der Bierstadtlauf statt. 

Für die Löns-Realschule gingen 40 Läufer*innen in fünf Disziplinen an den Start.
Bei bestem Laufwetter wurde gewalkt und gelaufen.
Alle Teilnehmer erreichten erschöpft aber glücklich das Ziel.
Neben dem 3. Platz beim „Lauf für Vielfalt und Demokratie“, bei dem die Schulen mit den prozentual meisten Teilnehmern geehrt wurden, erreichte Mats Wieter aus der 5a mit seiner Zeit über 2,15 km den 1. Platz in seiner Altersklasse und war insgesamt der drittschnellste männliche Teilnehmer auf dieser Strecke.
Julian Leidl, ebenfalls aus der 5a, belegte auf dieser Strecke den ersten Platz in seiner Altersklasse und in der Gesamtwertung.

Herzlichen Glückwunsch!

Und allen Teilnehmern, Helfern und Unterstützern ein herzliches Dankeschön fürs Mitmachen.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Bierstadtlauf!


„Klatsch to go‘‘ vertrat den SSD der Löns-Realschule beim Kreiswettbewerb

Am Samstag (04.05.24) vertraten sechs Schüler*innen (Team ,,Klatsch to go’‘) den Schulsanitätsdienst (SSD) der Löns-Realschule beim diesjährigen Kreiswettbewerb des Jugendrotkreuzes im DRK Kreisverband Göttingen-Northeim e.V. und holten in der Stufe 2, die Stufe mit der meisten Konkurrenz, den sechsten Platz. Begleitet und angefeuert wurden sie hierbei von ihrer SSD-Leitung Carolin Zosel und Meike Frauendorf.

In und um die Multihalle sowie des DRK-Gästehauses kämpfte sich das Team durch verschiedene Aufgaben, die den Bereichen Erste Hilfe, Spiel & Spaß, Musisch-kulturell und Soziales zugeordnet werden können und zeigte vor allem andauernden Spaß und Teamgeist in-und außerhalb der Stationen.

Als gewinnbringend bezeichneten hierbei die Leitungen des SSD, dass die Inhalte der wöchentlichen AG-Stunden zu einem großen Teil auf Teamgeist sowie Selbstbewusstseinsfördernden und kommunikativen Aufgaben aufbauen. Dass Spiel und Spaß bei den regulären Stunden der AG in einem Jahrgangs- sowie klassengemischten Team nicht zu kurz kommen, sorgte für ausgelassene Stimmung an einem doch sehr aufregenden Wettbewerbstag und sicherte das nötige Vertrauen für das Meistern der jeweiligen Stationen. Es bot so die optimale Grundlage für einen guten Einstieg des Teams für zukünftige Wettbewerbe.

Das Team, vertreten durch jeweils 2 Schüler*innen des 6., 7., sowie 8. Jahrgangs, hatte mit erfahrenen Teams des JRK sowie den SSDs der Goetheschule, der Paul-Gerhardt- Schule sowie der RvD-Schule starke Konkurrenz. Für ihren ersten Wettbewerb, 5 von 6 unserer Schüler*innen nahmen zum ersten Mal teil, zeigte sich die Gruppe ,,Klatsch to go‘‘ lernbereit und reflektiert und hielten konstant über den Tag einen tollen Teamgeist aufrecht.

Wir bedanken uns herzlich bei Dimitra und Daria aus den 8. Klassen, bei Jamie und Alina aus dem 7. Jahrgang sowie bei Lorin und Lena aus Klasse 6 für den Mut und die Bereitschaft die Schule in einem Wettbewerb am Wochenende so positiv zu vertreten! Ihr könnt stolz auf euch sein!

Suchtsack, Vapes und Energy brachten große Diskussion

Am Montag nahmen die Klassen 5a und 5b an einer 90-minütigen Präventionsveranstaltung der Suchtberatungsstelle des Lukaswerks teil. Lisa König und ihre Kollegin Kimberly Zajonz bröselten dabei kindgerecht das schwierige Thema Sucht auf und stießen auf großes Interesse der Schüler*innen.

So wurde der Einstieg, nach einer Vorstellungsrunde der beiden Sozialpädagoginnen, mit dem Suchtsack begonnen. Nach einem beherzten Griff in den großen Sack zogen unsere Schüler*innen dabei verschiedenen Gegenstände heraus, die für jeweils eine Sucht stehen. Das erste Grübeln und Tuscheln mit den Sitznachbar*innen fing an, da nicht nur ,,die Klassiker“ wie eine Zigarettenpackung oder eine Flasche mit starkem Alkohol vertreten waren, sondern auch eine Energydose, eine Barbiepuppe und ein Putzschwamm. Nach regem Austausch und vielen richtigen Riechern unserer Schülerschaft, ging es um die Frage einer möglichen Einteilung der Gegenstände. So wurde erklärt, dass die Gegenstände sich in gebundene und ungebundene Stoffe unterteilen lassen und es teilweise sehr schwierig werden kann ungebundene Stoffe soweit im Leben zu reduzieren, dass man nicht mehr unter der entstandenen Sucht leidet. Den Schüler*innen und Schülern fielen dazu noch weitere Möglichkeiten ein, wie man diese Stoffe unterteilen könne. Besonders in der Klasse 5b wurde das Klassengespräch zu einer großen Fragerunde: ,,wer hat Alkohol überhaupt erfunden, wenn es so schädlich ist?“ führte zu einem Austausch darüber, ab welchem Alter Alkohol in Deutschland genossen werden darf und das gerade in ländlichen Gebieten die Konfirmation als ein ,,Freifahrtschein“ gesehen wird.

Eine Aufstellung (Ja/Nein) zeigte deutlich: in der Klasse 5a kannten nur drei Schüler*innen niemanden der rauchte, in der Klasse 5b hatten alle jemanden im Kopf, welche*r Vapes, Shisha oder Zigaretten raucht. Oftmals wurden hier Familienmitglieder benannt, aber auch (ältere) Freunde und Freundinnen sowie weitere Schüler*innen der Einbecker Schullandschaft. Es wurde deutlich: das Thema Vapes und ein allgemeiner Blick auf Süchte ist für die 5. Klassen zeitlich gesehen genau richtig angesetzt. Viele von ihnen wissen bereits, welche Läden Einbecks (trotz Jugendschutzgesetz) auch an Minderjährige Vapes verkaufen und in welchen Geschmackssorten diese zu erwerben sind. Ein Gespräch über das Jugendschutzgesetz (warum gibt es das überhaupt und was hat man sich dabei gedacht), welche Stoffe und Suchtmittel sind in welchen Genussmitteln vorhanden und an wen kann man sich wenden, wenn man merkt, man braucht Hilfe sind Dinge, die nun ausführlich mit unseren Jüngsten besprochen wurden. Hierbei spielen Eltern, Freunde, weitere Familienmitglieder, aber auch die Sozialarbeiter*innen an den Schulen und Beratungsstellen eine große Rolle. Letztere sind an die Schweigepflicht gebunden und beraten vielfältig.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Zajonz und Frau König für die tolle Umsetzung in beiden Klassen!

9. Praktikumsmesse

Am Dienstag, 30.04.2024 hat zum neunten Mal die Praktikumsmesse an unserer Schule stattgefunden. Schülerinnen und Schüler des achten und neunten Jahrgangs kamen zusammen, um auf der einen Seite ihre Erfahrungen, die sie in ihren Wunschberufen gesammelt haben, zu teilen und um sich auf der anderen Seite über regionale Betriebe und mögliche Ausbildungsberufe zu informieren.

Wir möchten uns bei allen Betrieben ganz herzlich dafür bedanken, dass sie unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zum Praktikum gegeben haben und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit, damit wir unserer Schülerschaft den Start in das Berufsleben auf diese Weise erleichtern können.

Warum freuen sich Kohlmeisen darüber, dass es Tischlereien gibt? :-)

Helmut Schmidt würde sagen: “Die Frage ist so nicht richtig gestellt!“ Recht hätte er! Für unsere junge Mitmenschen: Helmut Schmidt war vor vielen Jahren Bundeskanzler unseres Landes.

OK… worum ging es? Einige Schülerinnen und Schüler aus dem 7. und 8. Jahrgang durften in der Tischlerei der Firma Hesse am Freitag Vogelnistkästen bauen. „Arbeiten/Werkunterricht“ in einer richtigen Profiwerkstatt mit Profiwerkzeug und Profis. Tischlermeister Herr Hesse und sein Auszubildender Lukas Jeschke – ein ehemaliger Realschüler – haben uns unterstützt. Uns, das sind Frau Kippenberg und Herr Probst.

Bevor wir starten konnten, haben Herr Hesse und Lukas umfangreiche Vorbereitungsarbeiten durchgeführt. 6 bis 7 Stunden Holz zugeschnitten, Löcher für die Schrauben vorgebohrt (mehr als 20 Löcher pro Nistkasten) und ebenso die Einflugsöffnung mit exakt 30 mm Durchmesser. Kohlmeisen passen hindurch, Spatzen sind bereits zu kräftig, so Herr Hesse. Bis einschließlich Mai ist es möglich, die Nistkästen aufzuhängen, damit sie in dieser Saison noch einen Bewohner beherbergen können.

Jeder Teilnehmer durfte sein „Häuschen“ mitnehmen. Insgesamt haben die Mädchen und Jungen 30 Nistkästen gebaut. Aufgrund der Teilnehmerbegrenzung waren es 16 Schülerinnen und Schüler. 14 Nistkästen sind somit übrig? „Ja und was machen sie damit?“

„Ganz klare Antwort“, so Herr Hesse. „Ihr habt super gearbeitet, es hat Spaß gemacht, kostet natürlich Zeit und Geld, aber das Wesentliche: Damit habt ihr einen großen Beitrag geleistet. Die Meisen, also genau genommen 30 Meisen, haben so – im übertragenen Sinne – eine Wohnung erhalten. Dort können sie ihre Kleinen aufziehen, sicher und geschützt. Die übrigen Häuschen werden dann entsprechend verteilt bzw. gespendet und aufgehängt.“

Fazit: Gemeinsam haben wir Spaß gehabt, gelernt, „gearbeitet“ und so nebenbei etwas für die Umwelt, für den biologischen Bereich erarbeitet und unterstützen die hier lebenden Vögel.

Die Nistkästen sind qualitativ hochwertig und werden ungefähr zehn Jahre dem Wetter standhalten. Das Einflugloch sollte nach Süd-Ost ausgerichtet werden, damit das Wetter nicht unbedingt den Weg in die Meisen?Wohnung findet. Richtung Osten ist auch ok. Also auch noch in Erdkunde und über Himmelsrichtungen und das Wetter gelernt? Auf jeden Fall!

Zwischendurch gab es eine kurze Pause. Kühle Getränke und Weingummi wurden vertilgt. Für die deutlich älteren Teilnehmer gab es duftenden Kaffee und viele nette Gespräche. Am Ende waren wir uns sicher, dass es sehr schön wäre, wenn wir es wiederholen könnten. Herr Hesse stimmt uns auch hier zu. Genial, oder?

Vielen lieben Dank für das großzügige Angebot bzw. Spende. Das ist nicht selbstverständlich und wir wissen es sehr zu schätzen!

7. und 8. Jahrgang besucht Theaterstück ,,Alkohölle“

Am heutigen Mittwoch wanderten alle sechs Klassen des 7. und 8. Jahrgangs zur Aula der Goetheschule, um sich dort das Theaterstück ,,Alkohölle“ anzuschauen. Nach einer Vorstellung der Schauspieler*innen zeigte das packende Stück, wie Lena (19) sich mit dem ,,Familiengeheimnis“ auseinandersetzen muss, während sie in ihrer Freizeit gerne Alkohol konsumiert und in ihrem Praktikum in der familienbetriebenen Werbeagentur das Angebot erhält Alkohol zu bewerben.

Zu Beginn des Theaterstücks wurden die Schüler*innen nach 5 Dingen gefragt, die sie auf jeden Fall im Theaterstück sehen wollten. Hier wurde Juliano aus der 7c zum ,,Regisseur“, da er mit Abstand die meisten Ideen einwarf, worauf die Theaterspielenden reagierten und die Ideen umsetzen. Das Theaterstück, welches zeitweilig lustig und unterhaltsam war, hat die Schüler*innen zum nachdenken gebracht- nicht nur aufgrund des offenen Endes und der Frage, wer nun als ,,Gewinner“ aus der Sache geht…

Im Anschluss an das Theaterstück standen, neben den Schauspieler*innen, auch die Beratungsstelle des Lukaswerks und Herr Sindram von der Polizei für Fragen der Schüler*innen bereit. Wir bedanken uns sehr herzlich für die gelungene Umsetzung des Theaterstücks, die gute Organisation durch den Präventionsverein FIPS sowie der Goetheschule für den Spielort. Wir möchten besonders betonen: da FIPS einen großen Teil der Kosten übernahm, leisteten unsere Schüler*innen lediglich einen Eigenanteil von 2€-nochmals vielen Dank an dieser Stelle!