Archiv des Autors: Stefan Holzkamp

Spätmittelalterliches Stadtbild

Wie sah Einbeck im Mittelalter wohl aus?
Der Stadtbrand von 1540 hat leider die schöne Innenstadt damals schwer getroffen und so bleibt uns heute ein Blick auf das was vom Feuer verschont blieb und das was kurz danach gebaut worden ist.
Die Klasse 6b war heute auf Spurensuche – gefunden haben wir mehr als wir gedacht haben…

Besuch der 6b im Stadtmuseum Einbeck

Heute durften wir als erste Klasse nach den Coronaschließungen wieder in das Einbecker Stadtmuseum gehen.

Im Unterricht dreht sich aktuell alles um das Leben der Menschen im Mittelalter und dazu hat das Museum viel Anschauliches zu bieten. Neben vielen Berufen, die hier mit Exponaten gezeigt werden, bietet das Museum stadtgeschichtliche Bezüge – wie lebten die Menschen in Einbeck vor 1000 Jahren?

Ständegesellschaft, Gilden, Handwerker und das Bier prägten unter anderem den Alltag und diese haben bis heute im Stadtbild ihre Spuren hinterlassen. Den Blick der Schüler darauf zu richten, steht hierbei im Mittelpunkt.

Wir bedanken uns für einen abwechslungsreichen Vormittag bei der Museumspädagogin, Frau Weichert und freuen uns auf den nächsten Besuch.

 

Pimp your town – ein politisches Planspiel

Drei Tage beraten unsere Schüler und Schülerinnen aus der Klasse 10b aktuell zu politischen Themen mit Schülern aus der IGS Einbeck und der Goetheschule.

Im Rahmen des politischen Planspiels „Pimp your town“ in der Goetheschule in Einbeck stehen regionale Themen zum Beispiel in den Bereichen Umwelt, Infrastruktur und Freizeit im Mittelpunkt. Neben Entscheidungsfindungsprozessen und der Notwendigkeit, demokratische Entscheidungen zu treffen und zu akzeptieren, unterstützen Kommunalpolitiker beratend die Vorbereitung einer (nachgespielten) Ratssitzung.

Angesichts eines zunehmend rauen politischen Umgangstons in verschiedenen politischen Bereichen, steht außer Frage, dass Schüler eigene Sichtweisen entwickeln, überdenken und auch Stellung beziehen können – dies stellen unsere Schüler und Schülerinnen am heutigen Donnerstag im alten Einbecker Rathaus unter Beweis, wenn sie mit den teilnehmenden Schülern und Schülerinnen der anderen Schulen eine Ratssitzung nachstellen.

Wir bedanken uns bei der Bürgermeisterin der Stadt Einbeck, Frau Michalek, und den weiteren teilnehmenden Politikern und den ausführenden Mitarbeitern des Planspiels für die gewinnbringende Zusammenarbeit.

 

„Vor 30 Jahren wäre diese Fahrt so nicht möglich gewesen…“ – Abschlussfahrt der Klasse 10b

Prag. September 1989. Deutsche Botschaft. Tausende Bürger der DDR verharren depressiv vor und in den Räumen der grenzenlos überfüllten Deutschen Botschaft in der (heute) tschechischen Hauptstadt Prag – dank nationaler und internationaler Bemühungen wird Ihnen die Ausreise in den Westen am späten Abend des 30. September gewährt.

„Wir sind heute zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise …“ – der wohl bekannteste und für unsere jüngere deutsche Geschichte wichtigste Halbsatz des Außenministers Genscher löste Jubelschreie aus, Menschen lagen sich in den Armen und eröffnete wenige Wochen vor dem Fall der Mauer die Türen zur Wiedervereinigung der beiden jahrzehntelang getrennten deutschen Staaten.

Der Zug aus Prag führte damals noch einmal durch die sächsische Landeshauptstadt Dresden, durchfuhr den Bahnhof und entließ die Flüchtlinge der DDR danach in die ersehnte Freiheit in den Westen.

„Das ist ja wirklich noch nicht lange her…“ – 30 Jahre später blicken wir von der Prager Burg auf die Deutsche Botschaft und erinnern uns an eine Zeit, in der das Reisen innerhalb Europas nicht einfach, unmöglich oder gefährlich war.

Angesichts aktueller, politischer und internationaler Provokationen um Macht und Einfluss, Flucht und Vertreibung in Europa und einem diffusen Sicherheitsgefühl müssen wir uns bewusst sein, dass „Selbstverständlich“ nicht selbstverständlich ist, war und sein wird – im Rahmen der Abschlussfahrt der Klasse 10b und anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls an der innerdeutschen Grenze, besuchten in der letzten Woche unsere Schüler Dresden, Prag und zuletzt auch noch die Wartburg/Eisenach.

Juniorwahl zur Europawahl

Heute haben unsere Schüler und Schülerinnen der Klassen 7b, 9b und 10c ihre Stimmen im Rahmen der Juniorwahl abgegeben.

Wie bereits vor zwei Jahren zur Bundestagswahl bereitete eine Klasse im Vorfeld den Wahlraum vor, prüfte gewissenhaft die Wahlbenachrichtigungen der teilnehmenden Klassen und zählte abschließend die Stimmen aus.

Parallel zur Veröffentlichung des offiziellen Ergebnisses der Europawahl, die am kommenden Sonntag stattfinden wird, wird auch das Ergebnis unserer Schule bis dahin hier einzusehen sein.

Im Unterricht der Klassen in den Wochen vor der Wahl drehte sich alles im Fach Politik um verschiedene Wahlspots der Parteien, um europäische Länder und europäische Probleme, die auch Schüler und Schülerinnen beschäftigen – Sicherheit, Frieden, Umwelt, Rassismus, Energiewende und Klimawandel. Eine erste Orientierung zu unterschiedlichen Sichtweisen zu diesen komplexen Themen lieferten online der Wahl-O-Mat und das Tool deinwal.de.

Unsere Schüler und Schülerinnen zeigten sich daran interessiert und wir sind nun auf die Ergebnisse der Wahlen gespannt.

Danke an die Klasse 10c für die engagierte Vorbereitung und Durchführung der Juniorwahl an unserer Schule.

Sammlerehrung im Niedersächsischen Landtag

Für Freiheit, Demokratie und Frieden – betitelte die Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landtags, Frau Petra Emmerich-Kopatsch, die heute im Interimsplenarsaal stattgefundene Sammlerehrung der Haus- und Straßensammlung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge für den Bereich Niedersachsen.

Im Rahmen der Feierstunde waren Schüler und Schülerinnen unserer 9. Klassen eingeladen worden, zusammen mit Vertretern aus Bundeswehr, Vereinen und anderen Schulen die Dankesworte des Landesvorsitzenden des Volksbunds, Herrn Prof. Dr. Axel Saipa, entgegenzunehmen.

Im Oktober und November sammelten unsere Schüler und Schülerinnen knapp 350 Euro in Einbeck und im Umland in deren Freizeit und unterstützen somit die Pflege von Kriegsgräbern aus zwei Weltkriegen auf europäischem Boden und leisten einen Beitrag zum Dialog europäischer Jugendlicher in Friedenscamps, die der Volksbund finanziert und unterstützt.

Auch unsere zukünftigen 9. Klassen werden sich an der Haussammlung 2019 beteiligen.

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Bendick, Bildungsreferent des Volksbunds Bezirk Braunschweig, herzlich für die Einladung nach Hannover.

Besuch des BIZ in Göttingen

Heute besuchen unsere 9. Klassen wieder einmal das Berufsinformationszentrum (BIZ) in Göttingen und informieren sich über ihr zukünftiges Arbeitsleben.

Frau Meyer, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, die auch regelmäßig an unserer Schule den 10. Klassen bei deren Berufsorientierung zur Seite steht, berät über Ausbildungsberufe und führt in die Handhabung des hauseigenen Intranet ein, hierbei kann gezielt zu einzelnen Berufen recherchiert werden.

Bei sonnigen und eiskalten Temperaturen lassen sich die Schüler und Schülerinnen gerne und gut beraten. Ein Dankeschön an die Agentur für Arbeit in Göttingen.

Die Weimarfahrt der Löns-Realschule Einbeck

Wir sind um 8 Uhr in Einbeck mit dem Bus losgefahren und waren nach 3 Stunden dort. Als wir auf dem Ettersberg in Buchenwald ankamen, haben wir einen 30 minütigen Film geschaut wo wir das Leben im Konzentrationslager (KZ) genauer kennengelernt haben. Nach dem Film haben wir eine anderthalbstündige Führung durch die Überreste des KZ gemacht, dabei sahen wir unter anderem das Ausbildungshaus der SS sowie den Bahnhof wo ab 1943 Häftlinge nach Buchenwald gebracht wurden. Anschließend arbeiteten viele in der nahegelegenen Waffenfabrik der Gustloff II-Werke. In Buchenwald steht auch ein Krematorium welches allerdings als eine Verbrennungsanlage genutzt worden ist – die Leichen der Häftlinge wurden verbrannt.

Durchgefroren haben wir uns im Anschluss noch Weimar angesehen.

Dieser Beitrag wurde von Henrik Stahlmann aus der Klasse 9b geschrieben.

100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges –                            Geschichtsunterricht und Haussammlung

337,00 Euro haben die Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen bei der diesjährigen Haussammlung für den Volksbund/Deutsche Kriegsgräberfürsorge im November gesammelt. Vielen Dank auch an die Spendengeber der Stadt und der Umgebung Einbeck.

Im WPK ‚Weltgeschichte‘ der Jahrgangsstufe 6 geht es aktuell eher theoretisch um die Ereignisse und Ursachen, die letztlich Millionen von Menschen den Tod gebracht haben. Die übergeordnete Frage stellte sich, wie der Alltag der Soldaten und der ersten weiblichen Soldaten im Schützengraben des Stellungskrieges aussah (siehe Foto).