Archiv für den Monat: Oktober 2018

Klar sehen- nichts vernebeln!

 

Vergangenen Dienstag erhielt die Löns-Realschule im Rahmen des Faches Werte und Normen im Jahrgang 8 Besuch aus dem Lukas-Werk. Diplom-Pädagoge Stefan Jagonak, Thomas Sindram als Beauftragter für Jugendsachen der Polizei Northeim/Osterode und Swantje Weber vom Jugendschutz des Landkreises Northeim informierten die Schüler über Themen wie Nikotin, Alkohol und Werbung für Rauschmittel.

Der interaktive KlarSicht-MitmachParcours wurde von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erstellt und will Jugendliche in ihrem Umgang mit Tabak und Alkohol durch Rollenspiele, Quiz sowie Diskussionen unterstützen. In angeleiteten Gesprächen wie beispielsweise einer Talkshow lernen die Schüler ihre eigenen unterschiedlichen Interessen und Fähigkeiten in Teamarbeit einzubringen.

Ziel ist es, den Schülern eine bewusstere Haltung im Umgang mit Rauschmitteln zu vermitteln sowie über Wirkungen und Suchtpotenziale aufzuklären. Die Schüler waren hellauf begeistert und stellten den Profis viele neugierige Fragen.

Schulsanitätsdienst mal wieder zur Fortbildung

Am Dienstag, 16. Oktober war es mal wieder soweit: die Teilnehmer der Schulsanitäts-AG nahmen an einem 1. Hilfe Kurs im Gästehaus des Jugendrotkreuzes teil.
Siebzehn Schüler und Schülerinnen aus den Jahrgängen 6 bis 10 nahmen daran teil. Für einige „alte Hasen“ war es eine dankbare Auffrischung und Notwendigkeit für den zukünftigen Führerschein ? – für andere waren es viele interessante Neuigkeiten für den Umgang mit möglichen Situationen in denen sie 1. Hilfe leisten müssen.
Neben den üblichen Verbänden und der Herz-Lungen-Wiederbelebung (s. Fotos) wurde auch der Selbstschutz und Ängste in bestimmten Situationen thematisiert.
In der Mittagspause gab es für alle Pizza, die von der Schule gesponsert wurde.
Alle Themen des 1. Hilfe Kurses werden von dem Schülerleitungsteam in den folgenden AG-Stunden noch einmal aufgegriffen, intensiviert und mit Fallbeispielen konkretisiert.
Wir danken Jan Störmer und Felix Fuchs (ehemaliger Schüler unserer Schule 😉 ) vom Deutschen Roten Kreuz für die Leitung des interessanten Kurses!

Ausbildungsbotschafter informieren 10. Klassen der Löns-Realschule

Am Freitag, dem 19.10.2018, begrüßten die 10. Klassen der Löns-Realschule zwei Ausbildungsbotschafterinnen und drei Ausbildungsbotschafter. Für die Organisation dieses Projekts zeichnet die  Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover verantwortlich. „Viele Schüler haben am Ende der Schule […] keinen konkreten beziehungsweise realistischen Berufswunsch und ziehen die aussichtsreichen Perspektiven einer dualen Berufsausbildung zu selten in Betracht. Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat die IHK die Ausbildungsoffensive IHR GEWINNT gestartet.“ Im Rahmen dieser „Ausbildungsoffensive“ präsentierten die jungen Auszubildenden – einer davon ein Absolvent der Löns-Realschule – ihre jeweiligen Berufe: Elektroniker für Betriebstechnik, Packmitteltechnologe, Industriekauffrau und Industriemechaniker. Dabei zeigten die Azubis der Unternehmen „KWS Saat SE“ in Einbeck und „Thimm. The Highpack Group“ in Northeim den Schülerinnen und Schülern die erforderlichen Fähigkeiten und Kompetenzen für die entsprechenden Berufe, die Aufgabenfelder und Verdienstmöglichkeiten auf. In jedem Fall sollte eine Berufswahlentscheidung gut überlegt und geplant sein. Die Ausbildungsbotschafter/innen – alle um die 20 Jahre alt – empfahlen den Schülerinnen und Schülern einhellig, dass sie vorher ein Praktikum in dem Beruf und am besten auch in dem Unternehmen absolviert haben sollten, bevor sie sich um einen Ausbildungsplatz bewerben. Im Anschluss an die Präsentationen standen die Azubis den Schülerinnen und Schülern in Kleingruppen Rede und Antwort. Hier wurde im ungestörten Gespräch über Bewerbung, Ausbildung usw. geplaudert.

#wasmitautos?

Am Donnerstag, dem 27. September 2018, erlebten die Schüler/innen des 9. Jahrgangs mit Profil Technik eine besondere Veranstaltung aus dem Bereich Berufsorientierung. Unter der Leitung des Ober- und KFZ-Mechanikermeisters Ernst-August Bethel stellten Vertreter der KFZ-Innung Northeim-Einbeck-Duderstadt des Landesinnungsverbands Niedersachsen den Jugendlichen die Berufe KFZ-Mechatroniker/in, Fahrzeuglackierer/in und Automobilkaufmann/-frau vor. Bethel hob die vielfältigen Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten z.B. im Berufsfeld des KFZ-Mechatronikers hervor: So konnten Gesellen früher erst nach fünf Jahren Tätigkeit im Beruf die Meisterschule besuchen. Heute sei dies bereits unmittelbar nach Erhalt des Gesellenbriefs möglich. Außerdem könne nach erfolgreich absolvierter Meisterprüfung ein Studium angeschlossen werden.

In einem einleitenden Vortrag präsentierte Detlef Schlue von der KFZ-Innung den Jugendlichen sodann wichtige Informationen über die drei Berufe. Wichtige weiterführende Informationen zur Bewerbung könnten die Schüler/innen auf den Internetseiten https://www.wasmitautos.com/ oder https://www.autoberufe.de/ erhalten. Schlue beantwortete in seinen Ausführungen des Weiteren folgende Fragen: Welcher Schulabschluss wird erwartet? Welche Kompetenzen sollten Bewerber/innen mitbringen? Welche Aufgabenbereiche erwarten Auszubildende im KFZ-Bereich? Wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Der Referent betonte außerdem die Wichtigkeit der englischen Sprache für einen KFZ-Mechatroniker, da viele internationale Automobilhersteller in dieser Sprache kommunizierten. Deshalb lernten auch angehende KFZ-Mechatroniker anwendungsbezogenes Englisch während der Ausbildung. Abschließend hob Schlue die Bedeutung eines Praktikums hervor: „Das Praktikum ist wie eine Verlobung.“ Man müsse erstmal ausprobieren, ob man in den Beruf und das Unternehmen passe. So sei es denn auch nicht verwunderlich, dass 70 Prozent der Ausbildungsabbrecher/innen vorab kein Praktikum absolviert hätten.

Im praktischen Teil der Veranstaltung kamen die Jugendlichen im Anschluss an den Vortrag mit den Auszubildenden der Einbecker Autohäuser – darunter auch zwei Absolventen der Löns-Realschule aus den letzten Jahren – persönlich ins Gespräch und wurden über die mitgebrachten Exponate (Suzuki Swift, Honda Civic, Mercedes Benz CLA, Opel Mokka, Alfa Romeo Stelvio) informiert: „Wie funktioniert ein Abgasreinigungsystem?“, „Wie gefällt die Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker?“ waren nur einige der Fragen, die im Gespräch mit den Azubis vertieft und geklärt werden konnten. Außerdem wurde die technische Entwicklung einiger Teile des Autos anhand mitgebrachter Ausstellungsstücke wie einem Scheinwerfer erläutert. Während einige Jugendlichen folgerten, dass die Arbeit mit Autos „nicht mein Ding“ wären, waren andere schwer begeistert. Für sie stand fest: Ich werde mich auf jeden Fall in einem der Einbecker Autohäuser für ein Praktikum im kommenden Jahr bewerben – und nach dem Schulabschluss vielleicht sogar eine Ausbildung.