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Schülertheater: Wolfshunger

Die letzte Woche endete mit einem Jahreshighlight. Die Schülertheatergruppe unter Leitung von Rolf-D. Bartels hat Theater gespielt und wieder einmal war es ausgezeichnet.

Dieses Jahr spielten gefühlte 600 Schüler auf der Bühne und ebenso viele Zuschauer haben ihnen gemeinsam mit mir Beifall erteilen können.

Das von Herrn Bartels geschriebene Stück “Wolfshunger” hat uns Zuschauer in eine düstere Zukunft entführt, in der aktuelle Probleme und Schieflagen überzeichnet dargestellt werden. Rivalisierende Gruppen streiten und kämpfen miteinander und bemerken erst spät, dass sie mehr verbindet als trennt.

Vor dem Hintergrund dieser trostlosen Zukunftsvision gab es aber auch – wie immer – witzige Situationen, die wir als Zuschauer gerne lachend zur Kenntnis genommen haben.

Dass Schüler der Lönsschule Theater machen können, wissen alle. Dass sie aber auch Theater spielen können, erlebt man nur einmal im Jahr. Für mich ist der Theaterabend schon deshalb wichtig.

Bleibt zum Schluss der Dank an alle Schauspieler und Schauspielerinnen für den unterhaltsamen Rutsch ins Wochenende:

Ihr wart richtig gut.

Theater: Hotel Schöller

Menschen aus dem Dorf und Menschen aus der Stadt verstehen sich längst nicht immer. Man guckt sich ein bisschen argwöhnisch und schief an und glaubt, die/der andere sei irgendwie seltsam. Schon die Kleidung ist anders, die Gesprächsthemen sind nicht dieselben, die Probleme unterschiedlich.

Auf dem Dorf hat man eher seine Ruhe, deshalb glauben die Leute von hier, dass Ruhe die wichtigste Sache der Welt sei. In der Stadt ist viel mehr los, infolge dessen finden Städter jede Abwechslung lebensnotwendig. Im Grunde genommen aber sind beide ein bisschen neidisch aufeinander.

Wenn dann einer aus der Provinz in die Großstadt kommt, will er etwas erleben. So auch Wolfgang Klingebiel, der aus einer winzig kleinen Ansiedlung von Menschen zu Besuch in Berlin auftaucht. Merkwürdigerweise findet er eines besonders spannend: Er möchte eine so genannte „Irrenanstalt“ von innen sehen. Sein Neffe Phillip soll ihm diesen Wunsch erfüllen, sonst würde dieser kein dringend gebrauchtes Geld von seinem Onkel erwarten können.

Und so heckt er mit seinem Freund Christoph Kiesling einen abenteuerlichen Plan aus. Dabei spielt das kleine Familienhotel Schöller eine große Rolle, natürlich ohne Wissen der meisten Beteiligten. Dass jedes Ereignis in Berlin ein Nachspiel hat, ahnt ebenfalls noch keiner.

Crème frech ist das Einbecker Theaterprojekt, das inzwischen schon seit Jahren im Kellerfoyer der Realschule zu Gast ist. In diesem Jahr steht die Komödie „Hotel Schöller“ auf dem Programm, die ursprünglich von C. Laufs stammt. Rolf-D. Bartels, Autor, Mitspieler und Regisseur, hat sie gründlich entrümpelt und in die heutige Zeit übertragen. Die Akteure stammen ursprünglich zum großen Teil aus Einbeck und Umgebung, reisen aber inzwischen von weit her zu den Proben und Aufführungen an, so z.B. aus Northeim, Braunschweig, Hannover, Paderborn, Marburg.

Wir hoffen auf ein volles Haus im schon fast legendären Kellerfoyer der Löns-Realschule Einbeck, Hubeweg 39-41. Wir spielen am

5. und 6. März 2010, um 19.30 Uhr.

Theaterveranstaltung “Der zerbrochne Krug”

Am vergangenen Mittwoch besuchten die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Jahrgänge die Theateraufführung “Der zerbrochne Krug” von Heinrich von Kleist.

Das Forumtheater Wien hatte die Inszenierung einstudiert und brachte mit einfachen Mitteln eine gute Darbietung. Leider konnten die Schüler diese Vorführung nur bedingt genießen, da es teilweise doch recht unruhig war. Sicher ist die Sprache Kleists zum Teil schwer verständlich, andererseits ist das Thema – die Darstellung einer Gerichtsverhandlung (Gerichtsbarkeit im 17. Jahrhundert) durch verschiedene Fernsehsendungen sehr aktuell.

Hier einige Szenenbilder:

ZEITENSPRÜNGE

zeitensprungeHerzlich willkommen bei der Aufführung 2009 der Theater-AG der Löns-Realschule Einbeck. „Zeitensprünge“ von Rolf-D. Bartels wird am Donnerstag, dem 7. Mai, und am Freitag, dem 8. Mai 2009, im Theaterfoyer der Löns-Realschule aufgeführt.

Man weiß ja: Fast kein Mensch ist nur gut oder nur schlecht. Aber es gibt immer wieder welche, die negativ auffallen. Und immer wieder werden dabei andere geärgert, gemobt, verunsichert. Das ist nicht nur heute so, das war schon immer so. Weiterlesen