Mitglieder
- Frau Gerhard (Vorsitz)
- Frau Hübner
- Frau Dreyer-Demburg
- Frau Datzko
- Herr Walther
Schüler helfen Schüler
Seit zwei Jahren läuft dieser spezielle Unterricht, bei dem Schüler – Schüler – unterrichten, gut.
Dass unterwegs Lehrgeld bezahlt werden musste, ist klar, denn für alle Beteiligten war diese Situation neu. Die Lehrenden legten zum Beispiel ihr Schwergewicht plötzlich auf Hausaufgabenhilfe statt wie geplant auf Grundlagentraining. Einige wurden mit der Aufgabe des Lehrens nicht so fertig, wie erwartet und mussten ausgetauscht werden.
Inzwischen sind diese Kinderkrankheiten überwunden:
Es findet Unterstützung bei den Hausaufgaben statt, letztere werden aber zu Hause selbstständig zu Ende gebracht, und es wird Grundlagentraining betrieben anhand von Arbeitsblättern, die teilweise die lehrenden Schüler und Schülerinnen selber erstellen. Im Anschluss an ihren Unterricht findet regelmäßig eine Besprechung mit Herrn Walther und mir statt, wobei Erfolge wie Misserfolge im Umgang mit dem Material und den Schülern zur Sprache kommen.
In diesem Halbjahr (ab August 2010) haben wir vier Gruppen für Englisch, zwei für Deutsch und eine für Mathe. Es unterrichten in dieser Zeit grundsätzlich Schüler und Schülerinnen der 10. Klassen und nicht der 9. Klassen. Grund dafür ist das Praktikum, das sich über einen Zeitraum von drei Wochen hinzieht und somit die Kontinuität des Unterrichtens nicht gewährleistet wäre. Die Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen können anhand von Vertretungen im Laufe dieses Schuljahres Erfahrungen für das nächste Schuljahr im Umgang mit dem entsprechenden Lehrstoff und mit den Schülern aus dem 5. und 6. Jahrgang sammeln. (Dass der Unterricht immer mittwochs von 13:15 bis 14:00 Uhr stattfindet, ist allen bekannt.)
Wie auch in den letzten Jahren, so auch in diesem, haben wir wieder lehrende Schüler und Schülerinnen, die sich für ihre Aufgabe begeistern können, sich engagieren, denen es wirklich wichtig ist, dass gelernt wird, dass sie etwas bewirken, und die erfahren, wie es sich anfühlt, Lehrer bzw. Lehrerin zu sein – mit welchen Problemen man konfrontiert werden kann, und wie man damit fertig wird. Sicherlich sehen sie auch uns – ihre Lehrer dadurch mit anderen, hoffentlich positiveren Augen.
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