Archiv der Kategorie: Mathe & Naturwissenschaften

Biologie in Bewegung

Unser neuestes „Biologie-Projekt“: Um den Weg des Blutes durch unseren Körper zu verdeutlichen, haben sich heute die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a den Blutkreislauf „erlaufen“. Zuerst wurde mit Kreide eine Skizze (nach einer Vorlage aus ihrem Schulbuch, Erlebnis Biologie 1) auf den Schulhof übertragen.

Die SchülerInnen und Schüler stellten anschließend die roten Blutkörperchen dar. Je nachdem ob sie sich in Arterien oder in Venen bewegten, hatten sie eine entsprechende Karte dabei: rot für sauerstoffreiches Blut in den Arterien bzw. in der linken Herzhälfte, blau für kohlenstoffdioxidreiches Blut in den Venen bzw. in der rechten Herzhälfte. Zwei Schülerinnen und ein Schüler übernahmen an festen Stationen (Lungenkapillare, obere und untere Körperkapillare) die Aufgabe, den vorbeikommenden menschlichen „Blutkörperchen“ jeweils das mitgebrachte Kärtchen gegen ein anderes auszutauschen.

Mathematik zum Anfassen

– fünfte Klassen besuchen die Mathematik-Ausstellung im Gymnasium

Mathematik ist…

… cool.    … spannend.     … zum Anfassen da.       … spaßig.        … überall.

Direkt nach der Schule gingen wir, die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen, am 23.02.2017 mit unseren Klassenlehrerinnen Frau Böhm, Frau Heise und Frau Thiele zur Mathematik-Ausstellung ins Einbecker Gymnasium.

Zunächst konnten wir uns kaum vorstellen, was uns erwarten würde. Würden wir uns selbst Aufgaben stellen? Wären da Zahlen zum Anfassen? Würden wir vielleicht ein riesiges Koordinatensystem entdecken?

Als wir im Goethegymnasium angekommen waren, wurden wir von einem Raum voller kleiner Projekte überrascht. Überall waren kurze Erklärungen, sodass wir uns schnell mit den Dingen beschäftigen konnten.

Ein Highlight war, dass man selbst von einer Seifenblase eingehüllt werden konnte. Dabei verformte sich die Seifenblase von einem Zylinder so sehr, dass sie schließlich platzte.

Weiterlesen

„Der Welten Kleines auch ist wunderbar und groß, und aus dem Kleinen bauen sich die Welten“

Den Sinn dieser Inschrift auf dem Grabstein des Naturforschers und Mikroskopikers Christian Gottfried Ehrenberg (1795-1876) erleben zur Zeit die Klassen des 7. Jahrgangs. Nach dem Bestehen des „Mikroskop-Führerscheins“, bei dem sie die Bestandteile eines Mikroskops sowie dessen fachgerechte Benutzung gelernt und gezeigt haben, vertiefen sich die Schülerinnen und Schüler in jeder Biologiestunde in die Welt des Kleinen. Dabei zeigen sie eine bewundernswerte Geduld bei der Herstellung der Präparate. Immer wieder werden u. a. Stückchen von Zwiebelhäutchen, eigene Mundschleimhautzellen und Blätter der Wasserpest auf den Obektträger gebracht und das Aufsetzen des Deckgläschen geübt. Wie schwer das ist, zeigt sich an den sichtbaren Luftblasen. Aber durch das geduldige Weiterüben werden die Präparate immer besser.

Spannender als das Herstellen von mikroskopischen Zeichnungen ist es natürlich, mit dem Handy Fotos von den eigenen bzw. den Fertigpräparaten zu machen.

Kinematik

Die Klasse 10a hat im Physikunterricht mit Hilfe der schuleigenen Luftkissenbahn in acht Messreihen durch Vorgabe der Strecke und der jeweiligen Messung der dafür benötigten Zeit die Geschwindigkeit v für eine gleichförmige Bewegung bestimmt. Dabei haben fünf Schülerinnen und Schüler Hand in Hand gearbeitet. Vom „Starter“ über den „Lichtschrankenverschieber“, den Zeitnehmer, die Protokollantin und den „Geschwindigkeitsberechner“ – alle beteiligten Schüler arbeiteten konzentriert an diesem Versuch. Die Auswertung erfolgte als Darstellung der Messwerte mittels eines s-t-Diagramms sowie eines v-t-Diagramms durch alle Schülerinnen und Schüler der Klasse.

MINT-AG widmet sich dem Kleinen

„Die Neigung der Menschen, kleine Dinge für wichtig zu halten, hat sehr viel Großes hervorgebracht.“
(Georg Christoph Lichtenberg 1742 – 1799)

An zwei Nachmittagen wurden die Mikroskope aus dem Schrank geholt. Mithilfe von Fertigpräparaten wurde der korrekte Gebrauch besprochen und geübt. Danach wurden selbst hergestellte Quetschpräparate von Tomaten und Bananen hergestellt -> wer hätte gedacht, dass Bananen so interessant sind. Im Teichwasser wurden Einzeller und die Kugelalge Volvox entdeckt. Dagegen muten die eigenen Mundschleimhautzellen eher langweilig an.

Am zweiten Nachmittag wurden weitere Präparate aus Zwiebeln, Hagebutten usw. hergestellt und fotografiert. Wir waren alle über die Qualität der Aufnahmen erstaunt.

img-20161020-wa0013 img-20161020-wa0012 img-20161020-wa0015 img-20161020-wa0020 img-20161020-wa0009 img-20161020-wa0014

Der „10-Minuten-Motor“

Am 25. Mai war es soweit: die Schülerinnen und Schüler der Technikgruppe der MINT-AG durften an einem Projekt der Stiftung Niedersachsenmetall teilnehmen. Zwei Auszubildende der Firma RENOLD GmbH bauten mit ihnen innerhalb einer Doppelstunde einen kleinen „10-Minuten-Motor“ aus Kupferdraht, Batterien und einem Magneten. Nach dem Verteilen der Anleitung bohrten, bogen, löteten die Sechs- bis Neuntklässler und wickelten Spulen. Alle Beteiligten waren hochkonzentriert, der Spaß kam aber auch nicht zu kurz. Nach einigen anfänglichen kleinen Problemen brachten die meisten Schülerinnen und Schüler ihren Motor zum Laufen. Den fertigen Motor durften sie anschließend mit nach Hause nehmen.

Unser besonderer Dank gilt Frau Blecher von der Stiftung Niedersachsenmetall, die neben dem Material auch praktische Hilfestellung bei kleinen Problemen gab und natürlich Lars Höhmann und Maurice Heinze, die beiden Auszubildenden, die jede Frage geduldig beantworteten und ebenfalls allen Schülerinnen und Schülern bei Bedarf Hilfestellungen gaben.DSCF5759 DSCF5760 DSCF5761 DSCF5762 DSCF5765 DSCF5766 DSCF5767 DSCF5769 DSCF5772 DSCF5773 DSCF5775 DSCF5776 DSCF5777 DSCF5779 DSCF5781 DSCF5782 DSCF5785

Herbstakademie

Am letzten Freitag, 30.10.2015, fand in Hannover wieder die Herbstakademie für Lehrerinnen und Lehrer des Excellentclusters REBIRTH und der QUEST-Leibnitz-Forschungsschule in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Kultusministerium statt. Frau Keer, Herr Probst und Frau Thiele nutzten die Möglichkeit, sich über neueste Forschungsergebnisse, -ansätze und -methoden aktueller medizinisch-biologischer Themen (in vitro Produktion von Blutzellen/die Bedeutung von HLA  für Transplantationen) sowie der Quantenphysik (Laser in der Medizin, Licht- und Laserstrahlung in der modernen Physik, Experimentieren mit den kältesten Objekten des Universums) zu informieren und vor allem einmal wieder ausgiebig „Institutsluft“ zu schnuppern.

 

LUH_1 2015-10-30 10.08.49 herbstakademie

Die Lunge – Untersuchungen am Realobjekt

„Biologieunterricht zum Anfassen“ – nach diesem Motto untersuchten Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8c im Biologieunterricht eine Schweinelunge. Nachdem in der Theorie die Bestandteile, wie z. B.  Luftröhre und Bronchien, thematisiert wurden, ging es bei der Untersuchung am Realobjekt darum, diese Bestandteile wieder zu erkennen und deren Beschaffenheit zu ertasten. So wurde deutlich, dass es sich bei der Lunge nicht um eine Art Luftballon mit einem großen Hohlraum handelt, sondern um „ein Stück Fleisch, das von vielen kleinen Kanälen durchzogen ist“, wie ein Schüler interessiert feststellte.Lunge

Physik erlebt

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a verlegten zweimal den Unterricht nach draußen.

Beim ersten Termin führten sie selber Geschwindigkeitsmessungen durch, indem sie eine bestimmte Strecke abmaßen und markierten. Anschließend wurden in drei bis fünf Messreihen die Zeiten gestoppt, die ihre  „Fernlenkautos“ oder auch sie selber für die Überwindung der Strecken benötigten. Anschließend wurden im Physikraum die jeweils erreichten Geschwindigkeiten errechnet.

2015-03-04 12.15.11 2015-03-04 12.07.20 2015-03-04 12.06.20

Beim zweiten „Außentermin“ erprobten die Schülerinnen und  Schüler den Einfluss des Angriffspunktes und des Angriffswinkel auf die aufzubringende Kraft.

2015-04-29 12.34.08 2015-04-29 12.32.33

 

Klasse 10b „verinnerlicht“ DNA-Modelle

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b haben sich eigenständig in Gruppen den DNA-Aufbau erarbeitet und anschließend mit Fruchtgummis, Lakritze und Zahnstochern jeweils eigene DNA-Strukturmodelle entwickelt. Jede Gruppe stellte ihr Modell zuerst liegend vor. Im Anschluss wurde jeweils durch vorsichtiges Drehen die dreidimensionale Doppelhelix-Struktur verdeutlicht. Zum Schluss wurden die Bestandteile der Modelle von den Schülerinnen und Schülern „verinnerlicht“.