Archiv der Kategorie: Berufsorientierung

Berufsorientierungsveranstaltung „Zukunft in technischen Berufen“

Auch in diesem Jahr besuchten Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen gemeinsam mit Frau Bettermann und Frau Busche die Berufsorientierungsveranstaltung „Zukunft in technischen Berufen“ an der BBS II in Northeim. Ziel der von der Stiftung Niedersachsen Metall organisierten Veranstaltung ist es, den Schülerinnen und Schülern die technische Berufswelt und die vielfältigen Ausbildungsberufe vorzustellen und sie in der Berufsfindungsphase zu unterstützen.

Nach der Begrüßung aller Teilnehmenden durch Bettina Blecher von der Stiftung Niedersachsen Metall stellten sich die Auszubildenden der anwesenden Unternehmen einigen Fragen während eines Auszubildendentalks. Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Stationengangs die Auszubildenden und Personalverantwortlichen der teilnehmenden Unternehmen (rkw, ETT, Thimm, Piller, Renold, Continental und BFM) befragen und sich über die vielfältigen Ausbildungsberufe informieren. Bei einigen Unternehmen mussten die Schülerinnen und Schüler ihr handwerkliches Geschick und die Fähigkeiten zum logischen Denken direkt unter Beweis stellen.

 

Schüler erkunden Berufe in der Metall- und Elektro-Industrie

Am Dienstag, dem 21. August 2018, besuchten die Schüler des 9. Jahrgangs, die das Profil Technik gewählt haben, im Rahmen der schulischen Berufsorientierung den Informationstruck des Arbeitgeberverbands der Metall- und Elektroindustrie.

Auf dem Gelände des PS Speichers in Einbeck stehend, bot der Infotruck auf zwei Ebenen eine Fülle an interaktiven und multimedialen Möglichkeiten, sich über Berufsfelder aus der Metall- und Elektroindustrie zu informieren und sich auch selbst an typischen Aufgabenfeldern aus diesen Berufen auszuprobieren. Die Schüler konnten z.B. eine elektrische Schaltung nachbauen, ein Aufzugsmodell programmieren oder einen Würfel mit einer CNC-Fräse bearbeiten, so dass am Ende die Initialen „RS“ für „Realschule“ auf ihm zu lesen waren.

Zuvor schon hatten vier Azubis (zwei Industriemechaniker und zwei Elektroniker für Betriebstechnik) des Kooperationsbetriebs KWS Saat SE den Jugendlichen hautnah von ihrer Ausbildung berichtet. Dabei standen Fragen wie „Welche Qualifikationen braucht ein Industriemechaniker?“, „Wie verläuft die Ausbildung?“ oder „Was verdient ein Elektroniker für Betriebstechnik?“ im Mittelpunkt.

Am Ende des zweistündigen Besuchs waren alle Schüler begeistert und sich sicher, dass sie ihr dreiwöchiges Betriebspraktikum vor den Osterferien in einem gewerblich-technischen Beruf absolvieren möchten. Einzelne haben sogar schon jetzt ihren Traumberuf entdeckt: „Ich möchte einmal Elektroniker für Betriebstechnik werden – am liebsten bei der KWS in Einbeck.“

 

Bewerbungstraining mit Kooperationspartner KWS Saat SE – Teil 1

Am Freitag, dem 1. Juni 2018, absolvierten die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs der Löns-Realschule Einbeck ein gemeinsames Bewerbungstraining mit Jonas Wielert aus dem Personalwesen des SchulBetrieb Partners KWS Saat SE.

Für viele Ausbildungsberufe beginnt im Sommer 2018 die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart zum 1. August 2019, so auch für die vielfältigen Ausbildungsberufe bei KWS (Agrarwirtschaftlich-technische Assistenten, Industriemechaniker, Industriekaufleute, Pflanzentechnologen usw.).

Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Jahr nach Erlangung ihres Realschulabschlusses eine Ausbildung aufnehmen möchten, müssen also bereits in Kürze mit dem Bewerbungsprozess beginnen.

Im Vorfeld der Berufsorientierungsveranstaltung übermittelten die Jugendlichen dem Personalverantwortlichen ihre Lebensläufe und erhielten dann eine Rückmeldung mit Verbesserungsvorschlägen. „Der Lebenslauf ist der Spiegel der Person“, so der Experte. Daher müsse dieser auch aussagekräftig für das Unternehmen sein.

Im Anschluss an den gemeinsamen Austausch über die Lebensläufe und Anschreiben schlüpften die Schülerinnen und Schüler dann in die Rolle der Personalverantwortlichen und erarbeiteten zunächst in Gruppen Fragen, die in einem Bewerbungsgespräch gestellt werden könnten.

Im folgenden Teil wurden diese Fragen in einem simulierten Bewerbungsgespräch gestellt. Die Besonderheit war dabei, dass Wielert in die Rolle des Bewerbers schlüpfte, während die Jugendlichen den Part der Personalverantwortlichen innehatten.

Besonders wichtig sei, so der Personaler in einem abschließenden Plädoyer, in einem Bewerbungsgespräch immer ehrlich und authentisch zu bleiben, sich also nicht zu verstellen, und möglichst viele sinnvolle Informationen über sich selbst mitzuteilen, damit das Unternehmen eine genaue Vorstellung von der Bewerberin bzw. dem Bewerber erhalte.

Im Herbst 2018 wird Teil 2 des Bewerbungstrainings stattfinden, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler dann in vertiefenden simulierten Bewerbungsgesprächen versuchen werden und so weiter qualifiziert werden.

Die Löns-Realschule dankt Jonas Wielert und der KWS Saat SE für das Bewerbungstraining und die Unterstützung bei der Berufsorientierung unserer Schülerinnen und Schüler.

5. Praktikumsmesse der Löns-Realschule

Am Dienstag, dem 8. Mai 2018, öffnete die Löns-Realschule schon zum fünften Mal in Folge ihre Türen für die hauseigene Praktikumsmesse. Während dieser Messe präsentierten die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs ausgeweitet im Nachmittagsbereich ihre Erfahrungen aus dem dreiwöchigen Schülerbetriebspraktikum, das sie vor den Osterferien absolviert hatten: Ausbildungsberufe, Unternehmen und Einrichtungen der Regionen wurden kreativ und multimedial von den Schülerinnen und Schülern vorgestellt. Außerdem reflektierten die 9. Klässler in einem persönlichen Fazit über ihre individuelle Berufswahl basierend auf den Erfahrungen des Praktikums.

Nach offizieller Eröffnung durch Schulleiter Jörn Kretzschmar stellten die Jugendlichen ihre Erfahrungen in der Berufswelt vor, vornehmlich ihren Nachfolgern aus dem 8. Jahrgang (frei nach dem Motto: „von Schülern für Schüler…“) . Die 8. Klässler konnten sich anhand einer groben Einteilung der Messestände nach den Profilbereichen bzw. Berufsfeldern „Wirtschaft“, „Technik“ sowie „Gesundheit und Soziales“ orientieren und suchten sich sodann für sie interessante Berufe und Unternehmen aus und befragten die Experten an den Ständen mittels eines standardisierten Erkundungsbogens. Die Erkundungsergebnisse werden in der Folge im Wirtschaftsunterricht aufgegriffen, besprochen und sollen als Auswahlhilfe für die Suche nach einem Praktikumsplatz im kommenden Schuljahr helfen.

Neben den Schülerinnen und Schülern durfte die Löns-Realschule auch Vertreterinnen und Vertreter der Praktikumsbetriebe, Eltern und interessierte Gäste begrüßen. Für das leibliche Wohl sorgten wie immer die engagierten Schülerinnen und Schüler der Schülerfirma „Löns-Café“.

Zukunftstag 2018

Seit 2001 wird in Deutschland das bundesweite Aktionsprogramm  „Girl’s Day“ durchgeführt. Ziel war es zunächst, Mädchen speziell für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu interessieren. In Niedersachsen wird dieser Tag nunmehr jedoch nicht mehr exklusiv genderorientiert gestaltet, sondern als „Zukunftstag für Jungen und Mädchen“. Dieser Zukunftstag – verankert und eingebettet im schulischen Berufsorientierungskonzept – soll nachhaltig ein geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten aufbrechen.

Die Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klassen nahmen am diesjährigen Zukunftstag, am Donnerstag, dem 26. April 2018, Einblick in verschiedene Berufe in Einrichtungen und Unternehmen in Einbeck und Umgebung. Denjenigen Kindern, die keine Schnupperpraktika machten, wurde ein spezieller schulischer Berufsorientierungsunterricht geboten, der der Zielsetzung des Zukunftstags dient: Während die Jungen sich unter anderem mit einem Quiz zum Thema Wäsche oder Ernährungskunde und dem richtigen Eindecken des Tisches beschäftigten, stand für die Mädchen z.B. ein Quiz über das Handwerk oder die Informatik sowie das „Wunder des Fliegens“ auf dem Plan.

Derweil bereiteten die Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs im Rahmen eines ausgedehnten Wirtschaftsunterrichts die Praktikumsmesse am Dienstag, dem 8. Mai 2018, vor, indem sie Präsentationen über ihre Praktikumsberufe und die Unternehmen bzw. Institutionen gestalteten. Dabei war der Kreativität der Jugendlichen keine Grenze gesetzt. Während ein Teil der Jugendlichen die klassische Methode der Gestaltung eines Plakats wählte oder im hauseigenen Computerraum recherchierte und arbeitete, brachten andere sogar die eigenen PCs von daheim mit, um eine computergestützte und animierte Präsentation zu gestalten.

Der zehnte Jahrgang der Löns-Realschule nutzte den Zukunftstag ebenso sinnvoll im Sinne der Vorbereitung der in Kürze anstehenden schriftlichen Abschlussprüfungen in Deutsch, Englisch und Mathematik.

Hier einige Impressionen

 

 

Schülerbetriebspraktikum 2018

Seit Montag, dem 26. Februar, absolvieren die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Löns-Realschule bis zum 16. März ihr dreiwöchiges Betriebspraktikum. In unterschiedlichen Unternehmen und Einrichtungen in der Region erhalten die Jugendlichen erstmals und hautnah Einblicke in die Arbeitswelt von morgen.

Ob Augenoptiker, Brauer und Mälzer, Bankkauffrau, Einzelhandelskaufmann, Erzieherin, Fotografin, Metallbauer, Tischler oder Zweiradmechaniker… die Bandbreite der dabei erkundeten Ausbildungsberufe bei den regionalen Unternehmen und Institutionen bietet für die unterschiedlichen Interessen vielfältige Möglichkeiten, sich zu informieren und auszuprobieren.

Besonders nachhaltig und qualitativ ist ein Betriebspraktikum, wenn möglichst viele berufsbezogene Tätigkeiten ausgeführt werden können und ausreichend Raum für die Reflexion der durchgeführten Arbeiten geboten wird. Außerdem finden die Schülerinnen und Schüler es selbst auch motivierend, wenn sie sich aktiv beteiligen können: „Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass ich von Anfang an mitarbeiten durfte,“ so ein begeisterter Praktikant. „Am liebsten würde ich gleich hier bleiben“, stellte eine andere Schülerin fest.

Dabei sind die Aufgaben im Praktikum mindestens genauso vielfältig wie die Fähigkeiten und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler: So beschäftigte sich ein Praktikant als Fachinformatiker für Systemintegration innerhalb seines Praktikums mit dem Aufbau und der Programmierung einer eigenen Wetterstation. Andere konnten an CNC-Werkzeugmaschinen unter Aufsicht komplexe Werkstücke produzieren, beim Brauen des berühmten Einbecker Biers mitwirken, Inspektionen in KFZ- oder Zweirad-Werkstätten durchführen oder sich in Automobilverkaufsgesprächen austesten.

In jedem Fall gilt: Je mehr Verantwortung die Jugendlichen übernehmen können, desto erfolgreicher und spannender ein Betriebspraktikum. Nicht selten ebnet ein solches auch den Weg für eine spätere Ausbildung. Die Unternehmen wünschen sich nämlich nichts sehnlicher als kompetentes, interessiertes und junges Personal. Denn allerorten ist der Fachkräfte- bzw. Nachwuchsmangel mittlerweile ein Thema, wenngleich auch in einigen Branchen wie dem Handwerk intensiver zu spüren als etwa in der Industrie oder dem Bankwesen.

Die Löns-Realschule dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmen und Einrichtungen für die gute Betreuung unserer Praktikantinnen und Praktikanten und wünscht allen Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrgangs weiterhin ein erfahrungsreiches und schönes Praktikum.

Hier einige Impressionen:

 

 

Bewerbungstraining mit Kooperationspartner KWS – Teil 2

Am Freitag, dem 20. Oktober 2017, besuchten Maren van Oterendorp und Jonas Wielert, beide im Personalwesen der Einbecker KWS Saat SE tätig, die Klasse 10c, um mit den Jugendlichen zum zweiten Mal ein Bewerbungstraining durchzuführen. Nachdem die Schülerinnen und Schüler bereits am Ende der 9. Klasse wichtige Tipps und Hinweise für das schriftliche Bewerbungsverfahren (Wie verfasse ich ein Motivationsschreiben? usw.) durch die Experten des SchulBetrieb-Kooperationspartners erhalten hatten, stand nunmehr das Bewerbungsgespräch im Mittelpunkt, genauer gesagt die Simulation von Auswahlgesprächen.

In der Vorbereitung auf diesen Termin entschieden sich die Schülerinnen und Schüler für einen für sie passenden Ausbildungsberuf von KWS aus dem kaufmännischen, technischen oder biologischen Bereich (Industriekaufmann, Elektroniker bzw. Mechatroniker, Pflanzentechnologe) und bereiteten sich auf ein mögliches Bewerbungsgespräch vor.

   

Im Rahmen einer Doppelstunde simulierten die KWS-Personaler dann mit einigen Schülerinnen und Schülern den Ausschnitt eines solchen Bewerbungsgesprächs und werteten es im Anschluss gemeinsam mit der Klasse aus: Was war gut? Was sollte ich in einem echten Bewerbungsgespräch unterlassen bzw. auf jeden Fall betonen? waren Fragen, die gemeinsam beantwortet wurden.

Van Oterendorp und Wielert hoben am Ende der Veranstaltung hervor, dass die Bewerbungsfrist für den Beginn einer dualen Ausbildung am 1. August 2018 nunmehr ende. Gebrauchen könne der regionale Arbeitsmarkt derweil jeden motivierten Schulabgänger, vor allem gute Realschülerinnen und Realschüler, denn: „Wir nehmen im Zweifel lieber einen guten Realschüler als einen schlechten Abiturienten“, so das motivierende und zugleich vielversprechende abschließende Urteil der beiden KWS-Referenten.

Schnuppertage „Stundenweise Azubi“

Ein besonderes Angebot der Berufsorientierung nutzten Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen der Löns-Realschule in der Woche nach den Herbstferien: Mit ihrer Teilnahme am Modellprojekt „Stundenweise Azubi“ hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, an vier Tagen bis zu vier unterschiedliche Berufe und Berufsfelder direkt in Unternehmen in und um Einbeck auszuprobieren.

Die Schnuppertage dienen als wichtige Hilfestellung bei der Berufswahl. Obwohl es mittlerweile ein riesiges Informationsangebot zur Berufswahl gibt, sind nach wie vor nur ein Bruchteil der über 300 Ausbildungsberufe bekannt. Hinzu kommt, dass sich viele Berufsbilder gewandelt und heute nichts mehr mit den tradierten Vorstellungen zu tun haben – vor allem in den Handwerksberufen, die beste Zukunftsperspektiven bieten. Einige Jugendliche fühlten sich im Anschluss an das Projekt besser auf die Berufswahl und auch auf das im zweiten Halbjahr des 9. Jahrgangs anstehende dreiwöchige Betriebspraktikum vorbereitet: „Ich habe herausgefunden, welche Berufe mir liegen würden und welche nicht meinen Vorstellungen entsprechen,“ war ein wichtiges Fazit der Schnuppertage.

Dank der ausgezeichneten Planung und Organisation durch das Team des „Jobtimist – Werk-statt-Schule e.V. Northeim“ unter Leitung von Renate Sydow und Dr. Silke Stracke konnten sich Schülerinnen und Schüler der Löns-Realschule praktisch in verschiedenen Berufen ausprobieren und lernten die Unternehmen der Region besser kennen.

Dass den Jugendlichen vor allem die praktischen Tätigkeiten besonders wichtig in einem (Schnupper)Praktikum sind, bestätigte auch die abschließende Auswertung: „War gut, ich durfte viel machen. Ich durfte sogar Werkzeug benutzen und habe mit Druckluft am Motor gearbeitet. Wenn ich da abgerutscht wäre, wär der Motor hinüber gewesen“, bemerkte ein Schüler nicht ganz ohne Stolz auf seine Leistung.

Die Löns-Realschule dankt allen Unternehmen für Ihre Bereitschaft, Schülerinnen und Schüler für ein Praktikum aufzunehmen, und dem JOBTIMIST Werk-statt-Schule e.V. Northeim für alle vor- und nachbereitenden Arbeiten:

Agrarmarkt DEPPE GmbH

A. Koch GmbH

Autohaus Hermann GmbH

Einbecker Bürgerspital gGmbH

F. Wolff & sohn KG (Die EULE)

GETOP GmbH

GVE Industrietechnik GmbH

Harjes GmbH

Henke-Sass, Wolf Mikrooptik GmbH

Hotel FREIgeist Einbeck

Ilmebahn GmbH

Kommunaler Bauhof der Stadt Einbeck

KWS Saat SE

McDonald’s Einbeck

mod IT Gmbh

Öffentliche Versicherung Braunschweig

Pflegeteam Jentsch GmbH

Sattler Optik und Hörgeräte

Sparkasse Einbeck

Stadtbibliothek Einbeck

Stadtentwässerung Einbeck

Stadtwerke Einbeck GmbH

Symgenius GmbH & Co. KG

Thimm Verpackung GmbH & Co. KG

Zweirad Baye

Informationsveranstaltung über Berufe im Kraftfahrzeugbereich

Berufsorientierung der besonderen Art erlebten auch die Schüler/innen des 9. Jahrgangs mit Profil Technik am vergangenen Freitag, dem 20. Oktober 2017, vor Ort. Unter der Leitung des Ober- und KFZ-Mechanikermeisters Ernst-August Bethel stellten Vertreter der KFZ Innung Hildesheim Süd, die über 100 Betriebe aus der Region Südniedersachsen repräsentiert, den Jugendlichen berufliche Möglichkeiten im KFZ-Wesen vor. Im ersten Teil der Veranstaltung wurden die Formalia einer Berufsausbildung, wie erforderliche Kompetenzen, Fähigkeiten,  Aufgaben und Verdienstmöglichkeiten konzise geschildert. Betont wurde hier insbesondere, dass durch die zunehmende Digitalisierung auch im Bereich der Automobile verstärkte Kenntnisse im IT- bzw. elektronischen Bereich von künftigen KFZ-Mechatronikern abverlangt werden.

Im zweiten Teil der Veranstaltung kamen die Jugendlichen mit den Auszubildenden der Einbecker Autohäuser – darunter auch ein ehemaliger Schüler der Löns-Realschule – persönlich ins Gespräch und wurden über die mitgebrachten Exponate (Suzuki Swift, Jeep Grand Cherokee, Honda Civic, Mercedes Benz GLA, Opel Mokka) informiert: Wie funktioniert ein sogenanntes Mild-Hybrid-System?, Wie gefällt die Arbeit in der KFZ-Werkstatt? waren nur einige der Fragen, die im Gespräch mit den Azubis vertieft und geklärt werden konnten. Für einige der Schülerinnen und Schüler stand dann fest: Mein Praktikum werde ich in jedem Fall im KFZ-Bereich absolvieren und vielleicht sogar eine Ausbildung aufnehmen. Alle Jugendlichen waren unterdessen von der Multimedia-Ausstattung der ausgestellten Automobile begeistert, so dass der Sound in einigen Fahrzeugen auch einmal lauter gedreht wurde.

 

Berufliche Möglichkeiten im Handwerk am Beispiel der technischen Orthopädie

Die Klassen 8a und 8b erlebten am Donnerstag, dem 19.10.2017, eine besonders spannende Berufsorientierungsveranstaltung mit sehr vielen praktischen Elementen. Zu Gast waren der angehende Jungmeister Björn Feiste von der Gesellschaft für Technische Orthopädie gemeinsam mit Johannes Hoffmann von der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, um den Jugendlichen die beruflichen Möglichkeiten im Handwerk aufzuzeigen. Immerhin gibt es mehrere hundert anerkannte Ausbildungsberufe nur im handwerklichen Bereich. Der 26-jährige Jungmeister der technischen Orthopädie berichtete zunächst über seinen eigenen schulischen und beruflichen Werdegang. Sein rückblickendes Fazit lautete, dass er statt der weiterführenden Schule viel lieber früher eine duale Ausbildung begonnen hätte. Die praktische Arbeit liege ihm einfach und die beruflichen Karrieremöglichkeiten seien bei weitem nicht nur auf schulische Wege begrenzt. Das duale Ausbildungssystem böte sehr viele Möglichkeiten. Feiste und Hoffmann zeigten dann in spannenden Mitmachaktionen, wie vielfältig die Arbeit in einem handwerklichen Beruf ist. Die Schülerinnen und Schüler durften dabei eigene Gipsabdrücke ihrer Füße herstellen, die als Modell für die Herstellung maßangefertigter Schuhe dienen. Darüber hinaus zeigten die Referenten, wie Prothesen gefertigt und zusammengebaut werden und wie beispielsweise Orthesen bei Sportverletzungen zum Einsatz kommen. Die Jugendlichen durften dabei selber ausprobieren, was es heißt, eine Orthese in Folge einer Knieverletzung tragen zu müssen.