Archiv der Kategorie: Arbeit / Wirtschaft-Technik

#wasmitautos?

Am Donnerstag, dem 27. September 2018, erlebten die Schüler/innen des 9. Jahrgangs mit Profil Technik eine besondere Veranstaltung aus dem Bereich Berufsorientierung. Unter der Leitung des Ober- und KFZ-Mechanikermeisters Ernst-August Bethel stellten Vertreter der KFZ-Innung Northeim-Einbeck-Duderstadt des Landesinnungsverbands Niedersachsen den Jugendlichen die Berufe KFZ-Mechatroniker/in, Fahrzeuglackierer/in und Automobilkaufmann/-frau vor. Bethel hob die vielfältigen Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten z.B. im Berufsfeld des KFZ-Mechatronikers hervor: So konnten Gesellen früher erst nach fünf Jahren Tätigkeit im Beruf die Meisterschule besuchen. Heute sei dies bereits unmittelbar nach Erhalt des Gesellenbriefs möglich. Außerdem könne nach erfolgreich absolvierter Meisterprüfung ein Studium angeschlossen werden.

In einem einleitenden Vortrag präsentierte Detlef Schlue von der KFZ-Innung den Jugendlichen sodann wichtige Informationen über die drei Berufe. Wichtige weiterführende Informationen zur Bewerbung könnten die Schüler/innen auf den Internetseiten https://www.wasmitautos.com/ oder https://www.autoberufe.de/ erhalten. Schlue beantwortete in seinen Ausführungen des Weiteren folgende Fragen: Welcher Schulabschluss wird erwartet? Welche Kompetenzen sollten Bewerber/innen mitbringen? Welche Aufgabenbereiche erwarten Auszubildende im KFZ-Bereich? Wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Der Referent betonte außerdem die Wichtigkeit der englischen Sprache für einen KFZ-Mechatroniker, da viele internationale Automobilhersteller in dieser Sprache kommunizierten. Deshalb lernten auch angehende KFZ-Mechatroniker anwendungsbezogenes Englisch während der Ausbildung. Abschließend hob Schlue die Bedeutung eines Praktikums hervor: „Das Praktikum ist wie eine Verlobung.“ Man müsse erstmal ausprobieren, ob man in den Beruf und das Unternehmen passe. So sei es denn auch nicht verwunderlich, dass 70 Prozent der Ausbildungsabbrecher/innen vorab kein Praktikum absolviert hätten.

Im praktischen Teil der Veranstaltung kamen die Jugendlichen im Anschluss an den Vortrag mit den Auszubildenden der Einbecker Autohäuser – darunter auch zwei Absolventen der Löns-Realschule aus den letzten Jahren – persönlich ins Gespräch und wurden über die mitgebrachten Exponate (Suzuki Swift, Honda Civic, Mercedes Benz CLA, Opel Mokka, Alfa Romeo Stelvio) informiert: „Wie funktioniert ein Abgasreinigungsystem?“, „Wie gefällt die Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker?“ waren nur einige der Fragen, die im Gespräch mit den Azubis vertieft und geklärt werden konnten. Außerdem wurde die technische Entwicklung einiger Teile des Autos anhand mitgebrachter Ausstellungsstücke wie einem Scheinwerfer erläutert. Während einige Jugendlichen folgerten, dass die Arbeit mit Autos „nicht mein Ding“ wären, waren andere schwer begeistert. Für sie stand fest: Ich werde mich auf jeden Fall in einem der Einbecker Autohäuser für ein Praktikum im kommenden Jahr bewerben – und nach dem Schulabschluss vielleicht sogar eine Ausbildung.

Fachbereich AWT auf dem Weltkindertag 2018

Am Samstag, dem 15. September 2018, nahm der Fachbereich AWT der Löns-Realschule am Weltkindertagsfest der Stadt Einbeck auf dem Festplatz „An der Twetge“ teil.

Diesjähriges Motto des Weltkindertags war „Kinder brauchen Freiräume“. Diesbezüglich wartete der Fachbereich mit spannenden und interaktiven Angeboten aus den Fächern Technik und Hauswirtschaft sowie dem Bereich Berufsorientierung auf. So konnten die technik-affinen Kinder mit oder ohne Hilfe einen kleinen Motor bauen. Außerdem bestand die Möglichkeit, die Zuckeranteile bekannter Lebensmittel wie Milchschnitte oder Fruchtzwerge zu schätzen, Gewürze zu erschnuppern oder Berufen die richtigen Werkzeuge und Arbeitsutensilien in einem Quiz zuzuordnen.

Die Besucher werkelten, sortierten und schnupperten fleißig und auch das Wetter spielte in diesem Jahr mit, so dass der Weltkindertag 2018 ein voller Erfolg war. Hier einige Impressionen:

Berufsorientierungsveranstaltung „Zukunft in technischen Berufen“

Auch in diesem Jahr besuchten Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen gemeinsam mit Frau Bettermann und Frau Busche die Berufsorientierungsveranstaltung „Zukunft in technischen Berufen“ an der BBS II in Northeim. Ziel der von der Stiftung Niedersachsen Metall organisierten Veranstaltung ist es, den Schülerinnen und Schülern die technische Berufswelt und die vielfältigen Ausbildungsberufe vorzustellen und sie in der Berufsfindungsphase zu unterstützen.

Nach der Begrüßung aller Teilnehmenden durch Bettina Blecher von der Stiftung Niedersachsen Metall stellten sich die Auszubildenden der anwesenden Unternehmen einigen Fragen während eines Auszubildendentalks. Im Anschluss konnten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen eines Stationengangs die Auszubildenden und Personalverantwortlichen der teilnehmenden Unternehmen (rkw, ETT, Thimm, Piller, Renold, Continental und BFM) befragen und sich über die vielfältigen Ausbildungsberufe informieren. Bei einigen Unternehmen mussten die Schülerinnen und Schüler ihr handwerkliches Geschick und die Fähigkeiten zum logischen Denken direkt unter Beweis stellen.

 

Schüler erkunden Berufe in der Metall- und Elektro-Industrie

Am Dienstag, dem 21. August 2018, besuchten die Schüler des 9. Jahrgangs, die das Profil Technik gewählt haben, im Rahmen der schulischen Berufsorientierung den Informationstruck des Arbeitgeberverbands der Metall- und Elektroindustrie.

Auf dem Gelände des PS Speichers in Einbeck stehend, bot der Infotruck auf zwei Ebenen eine Fülle an interaktiven und multimedialen Möglichkeiten, sich über Berufsfelder aus der Metall- und Elektroindustrie zu informieren und sich auch selbst an typischen Aufgabenfeldern aus diesen Berufen auszuprobieren. Die Schüler konnten z.B. eine elektrische Schaltung nachbauen, ein Aufzugsmodell programmieren oder einen Würfel mit einer CNC-Fräse bearbeiten, so dass am Ende die Initialen „RS“ für „Realschule“ auf ihm zu lesen waren.

Zuvor schon hatten vier Azubis (zwei Industriemechaniker und zwei Elektroniker für Betriebstechnik) des Kooperationsbetriebs KWS Saat SE den Jugendlichen hautnah von ihrer Ausbildung berichtet. Dabei standen Fragen wie „Welche Qualifikationen braucht ein Industriemechaniker?“, „Wie verläuft die Ausbildung?“ oder „Was verdient ein Elektroniker für Betriebstechnik?“ im Mittelpunkt.

Am Ende des zweistündigen Besuchs waren alle Schüler begeistert und sich sicher, dass sie ihr dreiwöchiges Betriebspraktikum vor den Osterferien in einem gewerblich-technischen Beruf absolvieren möchten. Einzelne haben sogar schon jetzt ihren Traumberuf entdeckt: „Ich möchte einmal Elektroniker für Betriebstechnik werden – am liebsten bei der KWS in Einbeck.“

 

Bewerbungstraining mit Kooperationspartner KWS Saat SE – Teil 1

Am Freitag, dem 1. Juni 2018, absolvierten die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs der Löns-Realschule Einbeck ein gemeinsames Bewerbungstraining mit Jonas Wielert aus dem Personalwesen des SchulBetrieb Partners KWS Saat SE.

Für viele Ausbildungsberufe beginnt im Sommer 2018 die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart zum 1. August 2019, so auch für die vielfältigen Ausbildungsberufe bei KWS (Agrarwirtschaftlich-technische Assistenten, Industriemechaniker, Industriekaufleute, Pflanzentechnologen usw.).

Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Jahr nach Erlangung ihres Realschulabschlusses eine Ausbildung aufnehmen möchten, müssen also bereits in Kürze mit dem Bewerbungsprozess beginnen.

Im Vorfeld der Berufsorientierungsveranstaltung übermittelten die Jugendlichen dem Personalverantwortlichen ihre Lebensläufe und erhielten dann eine Rückmeldung mit Verbesserungsvorschlägen. „Der Lebenslauf ist der Spiegel der Person“, so der Experte. Daher müsse dieser auch aussagekräftig für das Unternehmen sein.

Im Anschluss an den gemeinsamen Austausch über die Lebensläufe und Anschreiben schlüpften die Schülerinnen und Schüler dann in die Rolle der Personalverantwortlichen und erarbeiteten zunächst in Gruppen Fragen, die in einem Bewerbungsgespräch gestellt werden könnten.

Im folgenden Teil wurden diese Fragen in einem simulierten Bewerbungsgespräch gestellt. Die Besonderheit war dabei, dass Wielert in die Rolle des Bewerbers schlüpfte, während die Jugendlichen den Part der Personalverantwortlichen innehatten.

Besonders wichtig sei, so der Personaler in einem abschließenden Plädoyer, in einem Bewerbungsgespräch immer ehrlich und authentisch zu bleiben, sich also nicht zu verstellen, und möglichst viele sinnvolle Informationen über sich selbst mitzuteilen, damit das Unternehmen eine genaue Vorstellung von der Bewerberin bzw. dem Bewerber erhalte.

Im Herbst 2018 wird Teil 2 des Bewerbungstrainings stattfinden, bei dem sich die Schülerinnen und Schüler dann in vertiefenden simulierten Bewerbungsgesprächen versuchen werden und so weiter qualifiziert werden.

Die Löns-Realschule dankt Jonas Wielert und der KWS Saat SE für das Bewerbungstraining und die Unterstützung bei der Berufsorientierung unserer Schülerinnen und Schüler.

5. Praktikumsmesse der Löns-Realschule

Am Dienstag, dem 8. Mai 2018, öffnete die Löns-Realschule schon zum fünften Mal in Folge ihre Türen für die hauseigene Praktikumsmesse. Während dieser Messe präsentierten die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs ausgeweitet im Nachmittagsbereich ihre Erfahrungen aus dem dreiwöchigen Schülerbetriebspraktikum, das sie vor den Osterferien absolviert hatten: Ausbildungsberufe, Unternehmen und Einrichtungen der Regionen wurden kreativ und multimedial von den Schülerinnen und Schülern vorgestellt. Außerdem reflektierten die 9. Klässler in einem persönlichen Fazit über ihre individuelle Berufswahl basierend auf den Erfahrungen des Praktikums.

Nach offizieller Eröffnung durch Schulleiter Jörn Kretzschmar stellten die Jugendlichen ihre Erfahrungen in der Berufswelt vor, vornehmlich ihren Nachfolgern aus dem 8. Jahrgang (frei nach dem Motto: „von Schülern für Schüler…“) . Die 8. Klässler konnten sich anhand einer groben Einteilung der Messestände nach den Profilbereichen bzw. Berufsfeldern „Wirtschaft“, „Technik“ sowie „Gesundheit und Soziales“ orientieren und suchten sich sodann für sie interessante Berufe und Unternehmen aus und befragten die Experten an den Ständen mittels eines standardisierten Erkundungsbogens. Die Erkundungsergebnisse werden in der Folge im Wirtschaftsunterricht aufgegriffen, besprochen und sollen als Auswahlhilfe für die Suche nach einem Praktikumsplatz im kommenden Schuljahr helfen.

Neben den Schülerinnen und Schülern durfte die Löns-Realschule auch Vertreterinnen und Vertreter der Praktikumsbetriebe, Eltern und interessierte Gäste begrüßen. Für das leibliche Wohl sorgten wie immer die engagierten Schülerinnen und Schüler der Schülerfirma „Löns-Café“.

Zukunftstag 2018

Seit 2001 wird in Deutschland das bundesweite Aktionsprogramm  „Girl’s Day“ durchgeführt. Ziel war es zunächst, Mädchen speziell für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu interessieren. In Niedersachsen wird dieser Tag nunmehr jedoch nicht mehr exklusiv genderorientiert gestaltet, sondern als „Zukunftstag für Jungen und Mädchen“. Dieser Zukunftstag – verankert und eingebettet im schulischen Berufsorientierungskonzept – soll nachhaltig ein geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten aufbrechen.

Die Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klassen nahmen am diesjährigen Zukunftstag, am Donnerstag, dem 26. April 2018, Einblick in verschiedene Berufe in Einrichtungen und Unternehmen in Einbeck und Umgebung. Denjenigen Kindern, die keine Schnupperpraktika machten, wurde ein spezieller schulischer Berufsorientierungsunterricht geboten, der der Zielsetzung des Zukunftstags dient: Während die Jungen sich unter anderem mit einem Quiz zum Thema Wäsche oder Ernährungskunde und dem richtigen Eindecken des Tisches beschäftigten, stand für die Mädchen z.B. ein Quiz über das Handwerk oder die Informatik sowie das „Wunder des Fliegens“ auf dem Plan.

Derweil bereiteten die Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs im Rahmen eines ausgedehnten Wirtschaftsunterrichts die Praktikumsmesse am Dienstag, dem 8. Mai 2018, vor, indem sie Präsentationen über ihre Praktikumsberufe und die Unternehmen bzw. Institutionen gestalteten. Dabei war der Kreativität der Jugendlichen keine Grenze gesetzt. Während ein Teil der Jugendlichen die klassische Methode der Gestaltung eines Plakats wählte oder im hauseigenen Computerraum recherchierte und arbeitete, brachten andere sogar die eigenen PCs von daheim mit, um eine computergestützte und animierte Präsentation zu gestalten.

Der zehnte Jahrgang der Löns-Realschule nutzte den Zukunftstag ebenso sinnvoll im Sinne der Vorbereitung der in Kürze anstehenden schriftlichen Abschlussprüfungen in Deutsch, Englisch und Mathematik.

Hier einige Impressionen

 

 

Schülerbetriebspraktikum 2018

Seit Montag, dem 26. Februar, absolvieren die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Löns-Realschule bis zum 16. März ihr dreiwöchiges Betriebspraktikum. In unterschiedlichen Unternehmen und Einrichtungen in der Region erhalten die Jugendlichen erstmals und hautnah Einblicke in die Arbeitswelt von morgen.

Ob Augenoptiker, Brauer und Mälzer, Bankkauffrau, Einzelhandelskaufmann, Erzieherin, Fotografin, Metallbauer, Tischler oder Zweiradmechaniker… die Bandbreite der dabei erkundeten Ausbildungsberufe bei den regionalen Unternehmen und Institutionen bietet für die unterschiedlichen Interessen vielfältige Möglichkeiten, sich zu informieren und auszuprobieren.

Besonders nachhaltig und qualitativ ist ein Betriebspraktikum, wenn möglichst viele berufsbezogene Tätigkeiten ausgeführt werden können und ausreichend Raum für die Reflexion der durchgeführten Arbeiten geboten wird. Außerdem finden die Schülerinnen und Schüler es selbst auch motivierend, wenn sie sich aktiv beteiligen können: „Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass ich von Anfang an mitarbeiten durfte,“ so ein begeisterter Praktikant. „Am liebsten würde ich gleich hier bleiben“, stellte eine andere Schülerin fest.

Dabei sind die Aufgaben im Praktikum mindestens genauso vielfältig wie die Fähigkeiten und Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler: So beschäftigte sich ein Praktikant als Fachinformatiker für Systemintegration innerhalb seines Praktikums mit dem Aufbau und der Programmierung einer eigenen Wetterstation. Andere konnten an CNC-Werkzeugmaschinen unter Aufsicht komplexe Werkstücke produzieren, beim Brauen des berühmten Einbecker Biers mitwirken, Inspektionen in KFZ- oder Zweirad-Werkstätten durchführen oder sich in Automobilverkaufsgesprächen austesten.

In jedem Fall gilt: Je mehr Verantwortung die Jugendlichen übernehmen können, desto erfolgreicher und spannender ein Betriebspraktikum. Nicht selten ebnet ein solches auch den Weg für eine spätere Ausbildung. Die Unternehmen wünschen sich nämlich nichts sehnlicher als kompetentes, interessiertes und junges Personal. Denn allerorten ist der Fachkräfte- bzw. Nachwuchsmangel mittlerweile ein Thema, wenngleich auch in einigen Branchen wie dem Handwerk intensiver zu spüren als etwa in der Industrie oder dem Bankwesen.

Die Löns-Realschule dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmen und Einrichtungen für die gute Betreuung unserer Praktikantinnen und Praktikanten und wünscht allen Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrgangs weiterhin ein erfahrungsreiches und schönes Praktikum.

Hier einige Impressionen:

 

 

Zukunft in technischen Berufen

Am Dienstag, dem 12. September 2017, besuchten Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen gemeinsam mit Frau Busche und Frau Traupe die Berufsorientierungsveranstaltung „Zukunft in technischen Berufen“ an der BBS II in Northeim. Ziel der von der Stiftung Niedersachsen Metall organisierten Veranstaltung ist es, den Schülerinnen und Schülern die technische Berufswelt und die vielfältigen Ausbildungsberufe vorzustellen und sie in der Berufsfindungsphase zu unterstützen.

Nachdem sich die Unternehmen zunächst vorgestellt hatten, konnten die Nachwuchskräfte von morgen selbst zur Tat schreiten. An verschiedenen Ständen konnten die jetzigen Auszubildenden und Personalverantwortlichen der teilnehmenden Unternehmen (rkw, ETT, mod IT, Thimm, Piller, Renold, Continental) befragt werden: „Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?“, „Welche Qualifikationen benötige ich?“ und „Wie sind meine Zukunftschancen in dem Beruf?“ waren nur einige von vielen Fragen, denen sich die Vertreter der Unternehmen stellten.

Ergänzt wurde die Veranstaltung durch einen Crash-Kurs zum Thema Bewerbung und Bewerbungsverfahren, bei dem die Jugendlichen ihr bereits erworbenes Wissen bestens einbringen konnten.

Doch am Ende des Tages bleibt eine Frage offen: Wie soll man sich bei so vielen tollen Ausbildungsberufen für den richtigen entscheiden?

 

 

Bewerbungstraining mit KWS Saat SE

Am Donnerstag, dem 8. Juni 2017, absolvierten die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs der Löns-Realschule Einbeck ein gemeinsames Bewerbungstraining mit Verantwortlichen aus dem Personalwesen des Partnerunternehmens KWS Saat SE (Kooperation SchulBetrieb).

Für viele Ausbildungsberufe beginnt schon ab Sommer 2017 die Bewerbungsphase für den Ausbildungsstart zum 1. August 2018, so auch bei KWS. Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Jahr nach Erlangung ihres Realschulabschlusses eine Ausbildung aufnehmen möchten, müssen also bereits in Kürze mit dem Bewerbungsprozess beginnen.

Im Vorfeld der Berufsorientierungsveranstaltung übermittelten die Jugendlichen den Personalern ihre Lebensläufe und erhielten dann eine Rückmeldung mit Verbesserungsvorschlägen.

Die wesentlichen Tipps für die Schülerinnen und Schüler lauteten wie folgt:

  • mühelose Lesbarkeit des Lebenslaufs (keine Rechtschreibfehler, gleiche Abstände in der Formatierung, Überschriften größer als Text usw.)
  • Beachtung der Wünsche des Arbeitgebers (Verwendung des PDF-Formats, Foto im Lebenslauf, maximale Länge z.B. eine DIN A4-Seite etc.)
  • viele (sinnvolle) Informationen über den individuellen Lebenslauf dem potentiellen Arbeitgeber mitteilen (Besonderheiten, Interessen, Hobbys, Qualifikationen)

Im Anschluss an den gemeinsamen Austausch schlüpften die Schülerinnen und Schüler dann in die Rolle der Personalverantwortlichen und erarbeiteten zunächst in Gruppen Fragen, die in einem Bewerbungsgespräch gestellt werden konnten.

Im folgenden Teil wurden dann diese Fragen in einem simulierten Bewerbungsgespräch gestellt. Die Besonderheit war dabei, dass die Mitarbeiter der KWS die Rolle der Bewerberin bzw. des Bewerbers übernahmen, während die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler den Part der Personalverantwortlichen innehatten.

Besonders wichtig sei, so die Experten von KWS in einem abschließenden Plädoyer, in einem Bewerbungsgespräch authentisch zu bleiben, sich also nicht zu verstellen, und möglichst viele sinnvolle Informationen über sich selbst mitzuteilen. Wenn ein Bewerber z.B. über die Schlüsselqualifikation „Teamfähigkeit“ verfüge, müsse er dies auch begründen können – etwa, in dem man argumentiere, man spiele Fußball im Verein. Grundsätzlich sei es daher sehr hilfreich, wenn sich Bewerberinnen und Bewerber im Vorfeld genau überlegten, welche Fragen an sie gerichtet und wie diese schlüssig beantworten werden können.