Theater: „Das Ende der Straße“


Die Theater-AG der Lönsschule hat wieder über ein halbes Jahr lang gearbeitet und ihr Projekt 2019 fertig gestellt. Die Aufführungen unter ihrem Leiter Rolf-D. Bartels finden im Kellerfoyer der Schule, Hubeweg 41, statt, und zwar am Donnerstag und am Freitag, dem 14. und 15. März 2019, jeweils um 19 Uhr. Das Schau-Spiel des Regisseurs Bartels trägt den Titel „Das Ende der Straße“.

Das Stück spielt in der nahen Zukunft in einer US-amerikanischen Großstadt ohne Namen. Jugendgangs haben hier die einzelnen Quartiere untereinander aufgeteilt.

Da gibt es in Debris City die „Bucks“. Durch Kriminalität der gehobenen „Preisklasse“ haben sie es zu Geld gebracht und können sich fast jeden Luxus leisten. Sie präsentieren sich als die Überlegenen, gegen die sich niemand durchsetzen kann. Die Stellung ihres Chefs, Hugger, bleibt aber nicht ungefährdet. Auch Alexia könnte sich gut vorstellen, diese Position einzunehmen.

In  Westport leben die „Black Rats“. Sie sind verstrickt in Kleinkriminalität und leben am unteren Rand des Existenzminimums. Beinahe jeden Tag drückt sie die Sorge um eine Unterkunft für die Nacht oder um ausreichendes Essen. Ihr Gemeinschaftssinn ist ausgeprägt, denn sie sind aufeinander angewiesen, wenn sie ihre Existenz sichern wollen.

Diese beiden Gruppen konkurrieren miteinander. Sie versuchen des Öfteren, ihren Einfluss auf das Gebiet der anderen ausdehnen. Dadurch gibt es immer wieder Versuche, möglichst frühzeitig herauszubekommen, was die Gegner vorhaben, um deren Absichten dann zu unterwandern. Wenn die Gruppen aufeinanderprallen, entstehen schnell ernsthafte Probleme. Als schließlich die Konflikte zwischen Bucks und Rats eskalieren, kommt es zu blutigen Zwischenfällen. Dabei werden auch Verletzungen in Kauf genommen und noch mehr.

Die zuständigen Polizisten betrachten sich als machtlos. Unterschiedlicher könnten zwei Beamte allerdings nicht sein. Patrick O’Neill achtet geradezu pingelig auf Gesetz und Ordnung, kann sich mit diesen Ideen aber nicht durchsetzen. Für Jack Flanagan dagegen ist ausschließlich sein eigener Vorteil wichtig, auch wenn er sich dafür mit Kriminellen arrangieren muss.

In Bartels’ Stück „Das Ende der Straße“ kommt – wie immer – der Humor nicht zu kurz, aber auch nicht die Spannung und das Drama. Der Schluss dürfte für die Zuschauerinnen und Zuschauer überraschend sein.

Die Theater-AG freut sich wie jedes Jahr auf möglichst viele Menschen, die zusehen und zuhören wollen, auf alle, die Spaß, Aufmerksamkeit und gute Laune mitbringen.

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