„Lieber frei als high“ – Multiplikatorenprojekt

Kürzlich fand erneut das Präventionsprojekt „Lieber frei als high“ in den 6. Klassen statt. Als fester Bestandteil des Gewaltpräventionskonzepts wird es bereits im 7. Jahr in dieser Form durchgeführt. Dazu lassen sich Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen zunächst an 3 Tagen zu Multiplikatorenteams für ihre MitschülerInnen ausbilden. An den darauffolgenden 4 Tagen halten sie jeweils eine Doppelstunde zu den erarbeiteten Inhalten in den Klassen des 6. Jahrgangs. Themen sind: „Was mich anmacht – was ich brauche“, „Nein-sagen können“, „Das Gruppenerlebnis ohne Suchtmittel“ und „Mit Enttäuschungen umgehen“.

Diese Form des „Unterrichts“ wird von allen Beteiligten – selbst den nur als „Beobachter“ anwesenden Lehrern – als gewinnbringende Variante wahrgenommen: die 6.-Klässler freuen sich täglich aufs Neue über den ganz anderen „Unterricht“ bei den „Großen“, während die 10.-Klässler vielfältige Erfahrungen bezüglich ihrer Selbstwirksamkeit machen.

Am Ende – nachdem sie alle Aktivitäten geplant, durchgeführt und kritisch reflektiert haben, raten sie allen Mitschülern, die sich beruflich für soziale oder pädagogische Arbeit interessieren, an einem solchen Projekt teilzunehmen.

 

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